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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Der Körnerpark in Neukölln

Der Körnerpark in Neukölln

Hannelore Eckert

Mitten im quirligen Neukölln, nur wenige Schritte von der lauten Karl-Marx-Straße mit ihren vielen Imbissbuden und Billigläden entfernt, befindet sich der idyllische Körnerpark.

Dieser Park entstand zwischen 1912 und 1916 im Stil des Neobarock auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube, die der Besitzer Franz Körner der damaligen Stadt Rixdorf schenkte. Er wird im Norden und Süden durch Arkadenwände begrenzt, große Treppen sind die Zugänge zu den angrenzenden Straßen. In der Orangerie gibt es ein Cafe und eine Galerie.

Im Sommer finden auf dem Vorplatz der Orangerie jeden Sonntag kostenlose Konzerte statt.

Seit April 2004 steht der Körnerpark unter Denkmalschutz.

Der Körnerpark in Neukölln

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Fotos: Hannelore Eckert