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Friedrich W. Kantzenbach

Erfundenes Glück

Der Autor beschäftigt sich auf lyrischem Weg mit den essentiellen Dingen des Lebens. Er reflektiert seine reichen literarischen Begegnungen und verarbeitet Reiseerlebnisse und persönliche Bekanntschaften mit Menschen, die ihn beeindruckten. Zunehmend durchdringen die Themen Krankheit, Tod und Vergänglichkeit seine Texte.

 

Amerikanische Botschaft

Amerikanische Botschaft

Dietrich Lincke

Was lange währt, wird gut.

I.

Die amerikanische Botschaft hat ihren Platz im Mittelpunkt der deutschen Hauptstadt, am Pariser Platz neben dem Brandenburger Tor. Die zentrale Lage teilt sie mit den anderen der" Vier Mächte", Großbritannien, Frankreich und Russland, die nach dem II. Weltkrieg die oberste Staatsgewalt ergriffen und erst nach den Zwei-plus-Vier-Verhandlungen 1989 wieder ganz auf die wiedervereinigte Bundesrepublik Deutschland übertragen haben. Doch der Anschein, dass dies ein Privileg der Hauptsiegermächte sei, trügt. Die Präsenz der ehemaligen „Vier Mächte" nahe dem Brandenburger Tor hat ältere Wurzeln. Sie befinden sich sämtlich auf ihren angestammten Grundstücken aus der Vorkriegszeit. Das Gebäude der russischen Botschaft Unter den Linden wurde gleich nach dem Kriege wiederaufgebaut und sofort zum Machtzentrum der sowjetischen Besatzungsmacht.  Dagegen blieb der Pariser Platz am Brandenburger Tor lange eine Wüstenei. Er wurde erst nach der Wiedervereinigung nach historischem Muster gestaltet, die Französische und die Britische Botschaft  durch Schöpfungen  moderner Architekten  ihrer Länder. Lediglich das Grundstück der amerikanischen Botschaft blieb noch jahrelang leer, bis auch dort der neue ausgedehnte Zweckbau errichtet wurde, der mit einem relativ schmalen Trakt und dem Haupteingang an die Prestigeadresse Pariser Platz 2 heranreicht, während die zahlreichen Büroräume für etwa 600  Mitarbeiter in dem langgestreckten Komplex gegenüber dem Tiergarten untergebracht sind.

Die amerikanische  Botschaft war auch als letzte der Vier erst 1939 neben das Brandenburger Tor gezogen. Vorher hatte ihr Amtssitz in Berlin fast anderthalb Jahrhunderte immer wieder gewechselt. Darin spiegelte sich das enorme Wachstum der USA im l9. Jahrhundert und ihre steigende Bedeutung für Preußen, Deutschland und Europa wider. Preußen und die USA hatten schon 1797 permanente diplomatische Beziehungen aufgenommen, zunächst auf  Gesandtenebene (es gab damals nur ganz wenige Botschaften unter den Großmächten), seit 1893  auf Botschafterebene. Aber erst nach dem I. Weltkrieg begannen die USA, sich nach einem eigenen, repräsentativen Botschaftsgebäude umzusehen. Das brauchte noch viele Jahre. Schließlich entschieden sie sich für das Palais Blücher am Pariser Platz, einen ansprechenden klassizistischen Bau aus dem Jahre 1737. Kaum war der Vorvertrag geschlossen, wollte es das Unglück, dass das Palais 1931 abbrannte. Die USA hielten aber an dem einmal ausgewählten, erstrangigen Grundstück fest. Der Wiederaufbau zog sich jedoch hin, zunächst wegen der Kosten auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise, dann  aber aus politischen Gründen, weil der neugewählte amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt von Anfang an eine starke Abneigung gegen den frischernannten Reichskanzler Adolf Hitler hegte. So begann der Wiederaufbau erst 1938. Am 1. April 1939 wurde das Botschaftsgebäude in Betrieb genommen, bis das Deutsche Reich am 11. Dezember 1941 den USA den Krieg erklärte (wenige Tage nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour).

Aussenaufnahme der amerikanischen Botschaft in Berlin, Bendlerstrasse, 1928
Aussenaufnahme der amerikanischen Botschaft in Berlin, Bendlerstrasse, 1928

Das Gebäude wurde danach von der neutralen Schweiz verwaltet. Es war durch die deutliche Aufschrift USA" auch aus der Luft gut zu erkennen, erhielt aber trotzdem verschiedentlich Bombentreffer. Nach dem Kriege lag es im Osten, unmittelbar an der Sektorengrenze, und verfiel weiter, bis es 1957 auf  Geheiß des SED-Regimes abgerissen wurde.

Nach Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und der DDR (l974) zog die Botschaft in ein durchaus repräsentatives Gebäude an der Neustädtischen Kirchstraße, ebenfalls sehr zentral, erbaut 1886/87. Nach der Wiedervereinigung war die Botschaft in Bonn für ganz Deutschland zuständig. 1999 zog sie mit der Bundesregierung nach Berlin, zunächst in die frühere Botschaft bei der DDR.

Zwar wurde schon 1992 die grundsätzliche Entscheidung getroffen, das künftige Botschaftsgebäude - wie vor dem Kriege - wieder am Pariser Platz zu errichten. Aber die  Durchführung zögerte sich auch dieses Mal  lange hin. Gründe waren die unterschiedlichen Vorstellungen der deutschen und der amerikanischen Seite über die Einpassung ins Stadtbild. Die einen bestanden auf der freien Zugänglichkeit des Areals um das Brandenburger Tor für das Publikum, die anderen mussten ihre strengen  Schutzbestimmungen beachten, die sie nach den Anschlägen auf ihre Botschaften in Tansania und Kenia 1998 eingeführt und  nach dem 11. September 2001 erneut verschärft hatten (u.a. 25m Sicherheitsabstand vor dem Botschaftsgebäude). Jahrelang suchte man nach einem Kompromiss, bis sich die deutsche Seite schließlich bereit erklärte, die Straße hinter der Botschaft zu verlegen und dadurch Raum für eine erweiterte Sicherheitszone zu schaffen. So konnte die neue Botschaft am amerikanischen Nationalfeiertag 2008 (4.Juli) eröffnet werden. Im Innern spiegelt sie in ihrer Weitläufigkeit und Großzügigkeit die Bedeutung der bilateralen Beziehungen wider. Nach außen verleugnet sie nicht die Nöte des 21. Jahrhunderts: die Gefahren des Terrorismus und das daraus resultierende Sicherheitsbedürfnis der Großmacht  USA. So konstatieren Touristen gelegentlich das nüchterne  Äußere und einen gewissen „Festungscharakter" des Gebäudekomplexes. Vorbei sind die Zeiten der rein repräsentativen Prachtbauten. Aber die Lage bleibt einmalig neben dem Brandenburger Tor und mit der weiten hinteren Front gegenüber dem Tiergarten. Die Suite des Botschafters auf der Dachterrasse bietet einen Rundblick über die ganze Hauptstadt.

Foto mit dem US-Botschafter Philip D. Murphy (2. von rechts),Dietrich Lincke Botschafter a. D.; Silvia Schmidt MdB; Rudolf Dadder Vorstandsvorsitzender TWSD AG
Foto mit dem US-Botschafter Philip D. Murphy (2. von rechts),Dietrich Lincke Botschafter a. D.; Silvia Schmidt MdB; Rudolf Dadder Vorstandsvorsitzender TWSD AG

Abgesehen von der Botschaft ist Berlin reich an amerikanischen Institutionen und Denkmälern. Gegenüber der ehemaligen „amerikanischen Kolonie", die alle Attribute einer Kleinstadt in den USA hatte, befindet sich das riesige ehemalige US-Hauptquartier, später Generalkonsulat, das heute u.a. die Pass- und Visa-Abteilung der amerikanischen Botschaft beherbergt. Es Liegt in Zehlendorf am U-Bahnhof  Onkel-Toms-Hütte (der Name stammt aus „voramerikanischer" Zeit) und an der langen Prachtstraße, die einmal Kronprinzenallee hieß und nach dem Kriege in Clayallee umbenannt wurde - nach dem amerikanischen Militärgouverneur und Schöpfer der „Luftbrücke"  während der Blockade(1948/49),  General Lucius D. Clay. Er übergab den Berlinern auch die symbolträchtige „Freiheitsglocke" im Turm des Schöneberger Rathauses, das während der Teilung der Stadt Sitz des Senats war  (sie ist der „Liberty Bell" in Philadelphia nachgebildet). In diesen Jahren haben die USA auch wesentliche Beiträge für die neugegründete Freie Universität geleistet; die Ford-Stiftung ermöglichte den Bau des  Hauptgebäudes mit dem Auditorium Maximum. Die Amerika-Gedenkbibliothek am Halleschen Tor ist ein Geschenk der USA zur Erinnerung an die Luftbrücke. Die Kongresshalle im Tiergarten (heute „Haus der Kulturen der Welt") war der Beitrag der USA zur Internationalen Bauausstellung in Berlin 1957 und wurde von amerikanischen Institutionen mitfinanziert. Die Reihe ließe sich noch lange fortsetzen.

Wie in kaum einem anderen befreundeten Land haben die USA ein besonderes Verhältnis zu seiner Hauptstadt. Der Krieg hatte zwar seine  Spuren hinterlassen, in Amerika durch die Grausamkeiten des NS-Regimes, vor denen viele Betroffene in die USA geflohen waren, bei den Berlinern durch die Erinnerungen an die Bombenangriffe, die aber anfänglich hauptsächlich von den Briten geflogen worden waren. Diese Erlebnisse wurden auf deutscher Seite durch die Schrecknisse des Kriegsendes und der unmittelbaren Nachkriegszeit verdrängt. Dazu kam das wachsende  Verständnis der Amerikaner für die Notlage der Besiegten (z.B. Care-Pakete, Marshallplan). Den entscheidenden Durchbruch brachte die Zeit der Blockade und der Luftbrücke. Hier entstand ein gemeinsamer Einsatz für die Freiheit, der die Menschen in Berlin motivierte, aber auch in den USA. Der Widerstandswille der Berliner fand Anerkennung und Bewunderung. Damit war das Eis gegenüber Deutschland gebrochen. Hinzu kam das Bewusstsein, dass es gelungen war, das Vordringen des Kommunismus in Europa zum Stillstand zu bringen. Berlin wurde dafür zum Symbol, und die amerikanische  Präsenz in der Stadt war vier Jahrzehnte lang die wirksamste Garantie, dass die Freiheit behauptet werden konnte. Damit blieb gleichzeitig der entscheidende Merkposten für die Wiederherstellung der deutschen Einheit erhalten, bis sich die politische „Großwetterlage" in Europa änderte. Zwei berühmte Aussprüche amerikanischer Präsidenten sind Meilensteine auf diesem Weg geworden:

„Ich bin ein Berliner", John F. Kennedy am 26.6.1963 vor dem Schöneberger Rathaus, dem damaligen Sitz  des Berliner Senats, als Ausdruck der vollen Solidarität.

„Herr Gorbatschow, öffnen Sie dieses Tor!" Ronald W. Reagan am12.6.1987 auf dem Aussichtspodest  gegenüber dem Brandenburger Tor, übrigens nur einige Dutzend Meter entfernt von der heutigen amerikanischen Botschaft. Dies war Ausdruck einer Vision, aber auch der Zielsetzung eines bedeutenden amerikanischen Präsidenten, der zu Lebzeiten oft nicht die ihm gebührende Wertschätzung erfuhr.

Im Sinne dieses Bekenntnisses haben die USA  im Zwei-plus-Vier-Prozess die deutsche Einheit loyal unterstützt - im  Gegensatz übrigens zu manchen europäischen Nachbarn, die kleinliche Bedenken anmeldeten und auch Bremsversuche unternahmen. Die positive Rolle der USA in der jüngsten deutschen Geschichte ist eine sehr feste Grundlage, auf der die Botschaft ihre  Arbeit aufbauen kann. Diese Basis trägt selbst dann, wenn einmal unterschiedliche Sichtweisen oder Interessen an die Oberfläche treten sollten.

So entscheidend die Entwicklungen nach dem II. Weltkrieg waren, sollte man nicht vergessen, dass die Beziehungen trotz der relativen „Jugend" der USA eine viel längere Geschichte haben, die auch noch fortwirkt:

II.

Beim Besuch von Bundeskanzler Kohl in den USA l982 wies der damalige Präsident Reagan darauf hin, dass diejenigen Amerikaner, die ihre Herkunft, zumindest teilweise, auf deutsche Vorfahren zurückverfolgen können, den höchsten Anteil unter den Einwohnern der USA stellen. Laut einer Erhebung des US Census Bureau von 1979 waren dies 28,8%. Sie kamen aus religiösen, wirtschaftlichen  oder politischen Gründen und brachten es durch Kenntnisse und Einsatzbereitschaft zu Ansehen und oft auch zu Wohlstand. Die deutsche Einwanderung begann früh. Die ersten britischen „Gründerväter" kamen 1625 mit der „Mayflower", die ersten deutschen - 12 Krefelder Weberfamilien - 1683 mit der Concord (nach Philadelphia). Im 18. Jahrhundert konzentrierten sich die Deutschen auf Pennsylvania  und Maryland. Im 19. Jahrhundert ging die deutsche Einwanderung weiter in den Mittleren Westen. Unzählige Ortsnamen zeugen noch heute davon. Aber auch Städte wie St. Louis, Minneapolis, Milwaukee, Cleveland, Cincinnati waren durch  deutsche Einwanderer geprägt. Von 1830 bis 1930 kamen etwa 6 Millionen Deutsche - für damalige Verhältnisse ein ungeheurer Zustrom. Darunter waren Persönlichkeiten, die den Verlauf der amerikanischen Geschichte maßgeblich mitbeeinflusst haben, z.B.:

Friedrich Wilhelm von Steuben, der als preußischer Offizier unter Friedrich dem Großen (im 2. Schlesischen Krieg) gedient hatte, spielte eine entscheidende Rolle bei der Formierung der amerikanischen Streitkräfte im Unabhängigkeitskrieg. Er kam 1777 in die USA und wurde von 1778-84 Generalinspekteur unter George Washington.

In der zweiten entscheidenden Phase der amerikanischen Geschichte, im Bürgerkrieg zwischen den Nord- und Südstaaten (1861-65), spielte Carl Schurz eine große Rolle. Als junger Mann war er nach der gescheiterten Revolution von 1848 nach Amerika gekommen. Da er ein begabter Redner war (auf Deutsch und Englisch), gewann er großen Einfluss unter den Deutschamerikanern im Mittleren Westen und weit über ihre Kreise hinaus. Engagiert für die Abschaffung der Sklaverei, leistete er einen entscheidenden Beitrag zur Wahl  von Abraham Lincoln zum Präsidenten der USA. Nach dem Bürgerkrieg war er jahrelang Senator, Innenminister und hatte als „elder statesman" erheblichen Einfluss auf die amerikanische Politik.


Im 20. Jahrhundert erlangte Werner von Braun durch seine Schlüsselrolle in der Raumfahrt großen  Einfluss auf die Geschicke des Landes.  

Insgesamt kann man sagen, dass Deutschland in den bilateralen Beziehungen bis zum I. Weltkrieg der gebende Teil war. Im Bürgerkrieg wurden die Südstaaten aus wirtschaftlichen Gründen von Großbritannien und Frankreich unterstützt, während die Stimmung in Deutschland für den Norden war. Preußen und andere deutsche Staaten halfen Präsident Lincoln mit Waffenlieferungen und durch den Erwerb von „Bonds". Es ist wenig bekannt, in welch hohem Maße amerikanische Staatspapiere in Deutschland verkauft wurden, ein wichtiger Beitrag dafür, dass die Nordseite die Kriegslasten aufbringen konnte. Im 19. Jahrhundert stand Deutschland in hohem Ansehen in den USA, gerade auch wegen des Beitrags der deutschen Einwanderung.

Der I. Weltkrieg brachte eine entscheidende Zäsur. Bei den damaligen technischen Voraussetzungen - Nachrichten liefen über die Überseekabel - hatten Großbritannien und seine Verbündeten, die „Entente", das Meinungsmonopol. Die Propaganda wurde massiv eingesetzt und tat ihre Wirkung. Die Aktivitäten der Deutschamerikaner wurden unterbunden, viele wurden interniert. Deutsch durfte nicht mehr gesprochen werden. Andererseits lieferten die USA in großen Mengen Kriegsmaterial auf Kreditbasis an die Entente. Am 6.April 1917 erklärten sie nach erheblichen Spannungen Deutschland den Krieg. Ihr Gewicht senkte die Waagschale zugunsten der Entente. Präsident Wilson sprach in seinem 14-Punkte-Programm zwar maßvolle Kriegsziele aus, die in Deutschland entsprechende Hoffnungen erweckten, aber in Versailles vermochte er nicht, sich gegen die Entente durchzusetzen. Die USA traten darauf dem ursprünglich von Wilson selbst vorgeschlagenen Völkerbund nicht bei, und der „Isolationismus" gegenüber den europäischen Querelen gewann in den USA an Boden. Deutschland konnte die ihm auferlegten ungeheuren Reparationskosten nur durch immer wieder verlängerte kurzfristige Kredite, hauptsächlich aus den USA, bedienen. In der Weltwirtschaftskrise brach dieses prekäre Verfahren zusammen - mit den bekannten Folgen.

In den berühmten 20er Jahren war Europa nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell stärker unter den Einfluss  der USA geraten. Andererseits führte in Deutschland in den 30er Jahren das Aufkommen das Nationalsozialismus zu einem Exodus geistig führender Kräfte, zum großen Teil in die USA, Die" Machtergreifung" und die darauffolgenden antisemitischen Exzesse steigerten diese Bewegung. Das war für Amerika ein Zugewinn, richtete aber auch das Augenmerk auf die Zustände in Deutschland. Trotz allem war die Missstimmung gegenüber  Deutschland zu Beginn des II. Weltkriegs nicht so groß wie im Laufe des I. Weltkriegs. Nach den Erfahrungen mit der Propaganda von 1914-1918 blieb ein Teil der Öffentlichkeit skeptisch gegenüber den schlimmen, diesmal aber leider wahren Berichten über die Geschehnisse im Dritten Reich. Auch die Deutschamerikaner unterlagen zunächst weniger rigorosen Maßnahmen als im I. Weltkrieg.

Seit den beiden Weltkriegen sind nun viele Jahre einer Konsolidierung und Verbesserung  der Beziehungen ins Land gegangen, nicht zuletzt auf der Grundlage der Gemeinsamkeiten, die durch die verschiedenen Wellen der deutschen Einwanderung entstanden sind. Auch „Verwandtschaft" kann ein Pluspunkt für  das bilaterale Verhältnis sein, dessen überragende Bedeutung schon an der Größe der beiden Botschaften in Washington und Berlin mit ihrem imponierenden  Personalbestand ablesbar ist.    

*****

Fotos: Wikipedia; Fotograf: Unbekannt, Bundesarchiv Bild 146-1998-010-24 / CC-BY-SA; 
          Dietrich Lincke, Deutsche Matt Lamb Gesellschaft e.V. 

Amerikanische Botschaft

Pariser Platz 2
10117 Berlin

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