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Spy Museum Berlin

Spy Museum Berlin

Thomas Handschel

Im Schattenreich der Spionage

Erstaunlich, dass diese Ausstellung erst im September 2015 ihre Pforten öffnete: das „Spy Museum Berlin“ in der Nähe des Potsdamer Platzes. Denn während des Kalten Krieges hat sich Berlin den Ruf einer „Hauptstadt der Spione“ erworben. Nicht ohne triftigen Grund: Die seit 1961 durch eine Mauer geteilte Spreemetropole spielte im Ost-West-Konflikt die Rolle einer „Frontstadt“ und Agentenschleuse zwischen den politischen Blöcken. Auf beiden Seiten tummelten sich hunderte von Spionen verschiedener Geheimdienste wie CIA, KGB, MI6 und – nicht zu vergessen – des BND und des Staatssicherheitsdienstes der DDR (MfS, Hauptverwaltung Aufklärung). Dementsprechend hatten das gegenseitige Ausspionieren und Unterwandern, die Rekrutierung neuer Agenten oder Kundschafter (wie die Spione im Osten genannt wurden) sowie die Durchführung von Geheim- und Kommandooperationen in Berlin Hochkonjunktur.

Foyer (c) Spy Museum Berlin
Foyer (c) Spy Museum Berlin

Der Weg ins Innere

Schon im Eingangsbereich des rund 3 000 m2 großen Museums wird signalisiert, dass man eine Ausstellung der besonderen Art vor sich hat: Auf der rechten Seite starren zahlreiche Kameras die Besucher an. Bevor diese dann das eigentliche Museum betreten können, müssen sie noch eine große monitorgespickte, bildflimmernde Wand („Spywatch“ genannt) durch einen speziellen Zugang passieren. Zwar gibt es auch eine in der Mitte gelegene Tür, aber der Zutritt erfolgt durch eine Art Schleuse. Dabei handelt es sich um zwei – links und rechts gelegene – gläserne Zylinder, an deren Seite zunächst die Eintrittskarte gescannt wird. Spätestens wenn man die Schleuse betritt und für einen Moment von der durchsichtigen engen Röhre umschlossen ist, bevor sie einen auf der anderen Seite wieder freigibt, stellt sich wohl bei manchem das ambivalente Gefühl ein, Objekt wie auch Subjekt von Beobachtung zu sein. Solcherart eingestimmt, hat man nun einen Flur vor sich, der sich mit etwas Fantasie als Zeittunnel der Spionage beschreiben ließe. An den Wänden (links in digitaler, rechts in analoger Form) unternimmt man mittels Bild und Text einen Gang durch die Geschichte des wohl zweitältesten Gewerbes der Welt und erhält einen Überblick über die Entwicklung der Spionage von der Antike bis zum Ersten Weltkrieg.

Impressionen von einem Gang durch das Museum

Über eine Treppe gelangt man dann in die eigentliche Ausstellung, in der – strukturiert in verschiedene Themenbereiche (z. B. Zweiter Weltkrieg und Kryptologie, Spionage im Kalten Krieg, Agentenausrüstung, Kundschafterbiografien, Geheimdienstporträts) – gut 300 Exponate überwiegend in Vitrinen gezeigt werden. Der gesamte Fundus des Hauses umfasst sogar rund 1 000 (sowohl erworbene als auch geliehene) Stücke. Die Ausstellungsgegenstände werden großzügig und modern, unter Einsatz zahlreicher multimedialer Mittel präsentiert. Dabei kommen rund 200 Touchscreens, außerdem Multimedia-Beamer und Multivision-Presenter zum Einsatz. Die Exponate sind mit einer 360°-Fotografie erfasst; ihre zusätzliche Betrachtung auf dem Bildschirm gibt wesentlich mehr preis als der Blick in die Vitrine und enthüllt z. T. verborgene Seiten (z. B. das technische Innenleben). Auch die spielerisch-interaktive Auseinandersetzung mit dem Thema wird unterstützt. So können sich Interessierte an einer miteinander verbundenen Codier- und Decodierstation unter Einsatz verschiedener Schwierigkeitsstufen ausprobieren.

Exponat: 39 (Sammlung Staritz / Collection Staritz) Chiffriermaschine ENIGMA / Coding machine ENIGMA):  Die in den 1920er Jahren entwickelte Enigma war eine mit drehbaren Walzen arbeitende mechanisch-elektrische Chiffriermaschine. Die Einzigartigkeit der Enigma bestand im Einsatz ständig rotierender Walzen, die eine Entschlüsselung verhindern sollten.  Copyright: Spy Museum Berlin (Collection Staritz)
Exponat: 39 (Sammlung Staritz / Collection Staritz) Chiffriermaschine ENIGMA / Coding machine ENIGMA): Die in den 1920er Jahren entwickelte Enigma war eine mit drehbaren Walzen arbeitende mechanisch-elektrische Chiffriermaschine. Die Einzigartigkeit der Enigma bestand im Einsatz ständig rotierender Walzen, die eine Entschlüsselung verhindern sollten. Copyright: Spy Museum Berlin (Collection Staritz)

Wer schließlich auch noch seine körperliche Geschicklichkeit testen will, darf dies in einem Laser-Tunnel in Form eines Parcours tun und sich mit einer Wärmebildkamera dabei filmen lassen. Diejenigen, die die Hindernisse (Laserstrahlen) ohne Berührung überwinden, empfängt am Ende ein Glückwunsch mit einem virtuellen Pokal; andernfalls wird ein Alarmsignal ausgelöst und die Aktion abgebrochen. Speziell diese spielerischen Elemente der Ausstellung dürften Zuspruch bei jüngeren Besuchern finden.

Doch zurück zum Thema Spionage im engeren Sinne. Viele der im „Spy Museum Berlin“ zu sehenden Exponate sind Originale, in manchen Fällen musste man aber auf Replikate zurückgreifen. Ein Glanzstück der Ausstellung ist zweifellos eine echte „Enigma“-Maschine.

Dieser im Zweiten Weltkrieg als „Wunderwerk der Chiffrierkunst“ angesehene Apparat, mit dem das nationalsozialistische Deutschland brisante Nachrichten verschlüsselte, war allerdings gar nicht so sicher, wie insbesondere das deutsche Militär glaubte. Wie inzwischen bekannt ist, konnten die Briten schon Anfang der 1940er-Jahre die Verschlüsselung knacken und kriegswichtige Botschaften „abschöpfen“.

Spionage Trabi (c) Spy Museum Berlin
Spionage Trabi (c) Spy Museum Berlin

Das Museum enthält zahlreiche Beispiele für das Equipment der Spione im 20. Jahrhundert, insbesondere Verstecke für geheime Datenträger (z. B. in Schuhsohlen, Spielkarten und Zigaretten) sowie Aufnahme- bzw. Filmtechnik, wobei einiges davon skurril anmutet wie die in einem BH oder in einer Gießkanne versteckten Kameras. Ein Hingucker ist der wie eine kleine Maschinenpistole aussehende und mit einem sehr langen Objektiv ausgestattete „Fotosn(a)iper“, der wohl beim Observieren zum Einsatz kam. Auch so manche ungewöhnliche Waffenkonstruktion ist zu sehen, so die auf einem Lederhandschuh montierte kleine Pistole, die einen nach vorn gerichteten, stempelartigen Auslöser besitzt. Der Schuss ging los, wenn die behandschuhte Faust gegen das Opfer gedrückt wurde. Zu den größeren Ausstellungsstücken gehört ein Trabi. Seine zu Anschauungszwecken freigelegte Beifahrertür enthält Infrarot-Wärmebildtechnik. Derart präparierte Fahrzeuge wurden u. a. an Grenzkontrollstellen positioniert, um im Kofferraum von aus- oder einreisenden Fahrzeugen oder an anderer Stelle eventuell versteckte Personen zu entdecken. Ein wenig rühmliches, aber wichtiges Thema ist der Einsatz von Gift im Spionagemilieu, um z. B. politisch unliebsame Personen auszuschalten. Zu den relativ bekannten Fällen dieser Art gehört der sogenannte „Regenschirmmord“ von 1978 an dem bulgarischen Regimekritiker und nach London emigrierten Schriftsteller Georgi Markow, der im „Spy Museum“ ausführlich (auch mit einer filmischen Nachstellung des Vorfalls) dokumentiert ist. Markow wurde scheinbar zufällig auf der Waterloo Bridge von einem vorbeieilenden Passanten durch dessen Regenschirm gepikst; kurz danach war er schwerkrank und verstarb vier Tage später. Wie sich herausstellte, war die Todesursache eine in sein Bein injizierte Kapsel, aus der hochgiftiges Rizin austrat. In einer Vitrine des Museums ist eine Nachbildung des zur Mordwaffe umgebauten Regenschirms zu sehen, dessen Spitze zur Spritze umfunktioniert worden war. Das Modell gewährt einen Einblick in den komplexen Mechanismus.

Exponat: 02/Repliken (Handschuhpistole / Glove pistol): Diese Handschuh- oder auch Faust-Pistole war eine reine Attentatswaffe und kam bei Operationen des Office of Strategic Services (OSS) der USA im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz. Die Waffe besteht aus einem schweren Rindsleder-Handschuh, auf dem eine Pistole befestigt ist. Mit geballter Faust wurde sie gegen die Zielperson gedrückt. Bei Kontakt mit dem stempelartigen Abzug feuert eine Kugel auf das Ziel in kürzester Entfernung. Die Handschuhpistole hatte einen Auftritt in dem Kriegsfilm „Inglourious Basterds“
Exponat: 02/Repliken (Handschuhpistole / Glove pistol): Diese Handschuh- oder auch Faust-Pistole war eine reine Attentatswaffe und kam bei Operationen des Office of Strategic Services (OSS) der USA im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz. Die Waffe besteht aus einem schweren Rindsleder-Handschuh, auf dem eine Pistole befestigt ist. Mit geballter Faust wurde sie gegen die Zielperson gedrückt. Bei Kontakt mit dem stempelartigen Abzug feuert eine Kugel auf das Ziel in kürzester Entfernung. Die Handschuhpistole hatte einen Auftritt in dem Kriegsfilm „Inglourious Basterds“

Zweifellos spielt der Einsatz kreativer Technik in der Spionage seit jeher eine zentrale Rolle, aber entscheidend für den Erfolg oder auch Misserfolg war v. a. das Agieren der Spione/Kundschafter. Dementsprechend widmet das Museum diesen Personen auch entsprechende Aufmerksamkeit, sowohl durch Kurzbiografien von Agenten, die neben persönlichen Daten auch die einzelnen Aktionen ihrer Spionagetätigkeit auflisten, als auch durch Zeitzeugeninterviews, die eine individuelle Sicht vermitteln. Zu den zahlreichen vorgestellten Personen der Spionagegeschichte gehört u. a. Mata Hari (1876-1917), eine umschwärmte und immer wieder Männerbekanntschaften suchende niederländische Tänzerin. Sie galt – möglicherweise zu Unrecht – während des Ersten Weltkriegs als deutsch-französische Doppelagentin (zweifelsfrei ist nur ihre Anwerbung durch den deutschen Geheimdienst) und wurde 1917 von einem französischen Militärgericht zum Tode verurteilt und hingerichtet. An ihrem Beispiel offenbart sich auch noch eine andere Facette der Spionagetätigkeit: die gezielte Anbahnung von Liebschaften und erotischen Beziehungen zu „informationstragenden“ Personen aus Militär, Politik und Wirtschaft. Beim „Bettgeflüster“ wurden nicht selten nebenbei brisante Inhalte ausgeplaudert. So etwas bezeichnet man beispielsweise als „honey traps“ (dt. „Honigfallen“), eine von beiden Systemen eingesetzte Methode, um Zielpersonen anzuwerben oder zu instrumentalisieren. Männliche Agenten aus der DDR mit einem entsprechenden Auftrag gingen als „Romeos“ in die Geschichte ein.

Als Beispiel für eine aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs präsentierte Kundschafterbiografie sei die von Richard Sorge (1895-1944) erwähnt, der als deutscher Journalist in Japan sehr erfolgreich für die Sowjetunion spionierte. Er warnte Stalin schon Anfang Juni 1941 vor dem bevorstehenden deutschen Angriff auf die UdSSR („Unternehmen Barbarossa“), auch wenn dieser fatalerweise die Nachricht als „Falschinformation“ in den Wind schlug. Noch einmal sollte Sorge eine wichtige Information nach Moskau funken, nämlich im September 1941, kurz vor der Schlacht um Moskau, als er Stalin wissen ließ, dass die Japaner nicht in Sibirien angreifen würden. Diesmal nahm man Sorges Botschaft ernst und verlagerte zahlreiche sowjetische Divisionen aus dem Fernen Osten nach Westen und brachte dort den deutschen Vormarsch zum Stehen und damit den „Blitzkrieg“ zum Scheitern. Sorge wurde im Oktober 1941 von den Japanern verhaftet und drei Jahre später hingerichtet.

Für die Zeit des Kalten Krieges wartet das Museum u. a. mit dem Agentenporträt des als „Topas“ bekannt gewordenen Rainer Rupp (geb. 1945 in Saarlouis) auf, der als von der DDR angeworbener Spion ins NATO-Hauptquartier in Brüssel eingeschleust worden war und zwölf Jahre lang (1977-1989) wichtige Informationen über das westliche Militärbündnis, darunter viele Papiere der höchsten Geheimhaltungsstufe, an die DDR-Auslandsaufklärung lieferte. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde Rupp 1993 verhaftet und 1994 wegen Landesverrats zu einer zwölfjährigen Haftstrafe verurteilt (vorzeitige Entlassung im Jahr 2000).

Wer sich dafür interessiert, erhält in der Ausstellung auch einen Einblick in die Entstehung und Entwicklung der nachrichtendienstlichen Strukturen in der BRD und der DDR. In Form kurzer „Steckbriefe“ werden zudem ausländische Geheimdienste auf Monitoren vorgestellt. Und natürlich kommt auch die Spionage in Berlin während des Kalten Krieges nicht zu kurz. Auf einer großen interaktiven Karte lassen sich zahlreiche Details nachrichtendienstlicher Tätigkeit im geteilten Berlin erschließen. Von einem Terminal aus kann man sich durch Antippen der entsprechenden Rubriken z. B. die Sitze der Nachrichtendienste in Berlin, konspirative Orte (Wohnungen, überwachte Hotels), Geheimdienstoperationen (Entführung von Agenten, Anschläge, Aktionsgruppen und Untergrundorganisationen, Spionageaktivitäten), Fluchtaktionen und Orte des Agentenaustauschs (wie die berühmte „Glienicker Brücke“ im Südwesten der Stadt) mit genauer Lokalisierung und zahlreichen Informationen anzeigen lassen. Da wurde viel Detailwissen zusammengetragen, das erahnen lässt, wie eng in Berlin das Netz des Bespitzelns und Bespitzeltwerdens in jener Zeit war.

Exponat Nr. 74 (Sammlung Distin / Collection Distin) 007-Collage mit Landkarte / 007-Collage with Map: Die Landkarte in der Mitte benutzte Sean Connery als James Bond in "Liebesgrüße aus Moskau" (1963). Copyright: Spy Museum Berlin (Collection Distin)
Exponat Nr. 74 (Sammlung Distin / Collection Distin) 007-Collage mit Landkarte / 007-Collage with Map: Die Landkarte in der Mitte benutzte Sean Connery als James Bond in "Liebesgrüße aus Moskau" (1963). Copyright: Spy Museum Berlin (Collection Distin)

Auch James Bond ist hier …

Für etwas Überraschung sorgt am Ende der Ausstellung ein Bereich, der den „James Bond“-Filmen gewidmet ist. Zwar hat die von Ian Fleming (während des Zweiten Weltkriegs selbst Mitarbeiter des britischen Marine-Nachrichtendienstes) zunächst als Romanheld geschaffene Figur des Superagenten „007“ wohl nur wenig mit der Geheimdienstrealität zu tun, aber die seit Jahrzehnten über die internationalen Kinoleinwände und Fernsehbildschirme flimmernden Verfilmungen haben es zu einer unglaublichen Popularität gebracht und unsere Sicht auf die Welt der Spionage maßgeblich beeinflusst. Die Bond-Thriller vermitteln jede Menge Klischees in Bezug auf das Spionagemilieu, angefangen von den exotischen Schauplätzen, schönen Frauen, die dem umwerfenden Charme des Helden stets erliegen, über visionäre Spionage- sowie Waffentechnik und schnelle superschicke Autos bis hin zu atemberaubenden, actionreichen Kämpfen, aus denen Bond am Ende immer als Sieger hervorgeht und dabei reihenweise die brutalen und gewissenlosen Vertreter des „Bösen“ ausschaltet. Das „Spy Museum Berlin“ präsentiert zahlreiche Originalstücke aus den Filmen wie Waffen, Kleidung und sonstige Requisiten, v. a. aber auch Filmplakate und einzelne Filmausschnitte. Zudem sind auf einer Wand alle bisherigen Bond-Darsteller mit Informationen über ihre Filme zu sehen.

Im Anschluss an die Ausstellung gelangt man in einen Museumsshop mit Cafeteria; hier kann man einen Blick in die angebotene Fachliteratur zur Geschichte der Spionage werfen oder bei einer Tasse Kaffee das Gesehene noch einmal in aller Ruhe Revue passieren lassen. Vielleicht wäre es auch den Versuch wert, einen eiskalten trockenen Wodka-Martini à la James Bond zu bestellen: „Geschüttelt, nicht gerührt.“

Adresse: Leipziger Platz 9, 10117 Berlin

Öffnungszeiten: Täglich 10.00 bis 20.00 Uhr

Telefon: 030 20620354

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Bildquellen:

Vorschaubild: Das Spy Museum von Außen. Copyright: Spy Museum Berlin

Foyer im Eingangsbereich. Copyright: Spy Museum Berlin

Exponat: 39 (Sammlung Staritz / Collection Staritz) Chiffriermaschine ENIGMA / Coding machine ENIGMA): Die in den 1920er Jahren entwickelte Enigma war eine mit drehbaren Walzen arbeitende mechanisch-elektrische Chiffriermaschine. Die Einzigartigkeit der Enigma bestand im Einsatz ständig rotierender Walzen, die eine Entschlüsselung verhindern sollten. Copyright: Spy Museum Berlin (Collection Staritz)

Spionage Trabi. Copyright: Spy Museum Berlin

Exponat: 02/Repliken (Handschuhpistole / Glove pistol): Diese Handschuh- oder auch Faust-Pistole war eine reine Attentatswaffe und kam bei Operationen des Office of Strategic Services (OSS) der USA im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz. Die Waffe besteht aus einem schweren Rindsleder-Handschuh, auf dem eine Pistole befestigt ist. Mit geballter Faust wurde sie gegen die Zielperson gedrückt. Bei Kontakt mit dem stempelartigen Abzug feuert eine Kugel auf das Ziel in kürzester Entfernung. Die Handschuhpistole hatte einen Auftritt in dem Kriegsfilm „Inglourious Basterds“. Copyright: Spy Museum Berlin

Exponat Nr. 74 (Sammlung Distin / Collection Distin) 007-Collage mit Landkarte / 007-Collage with Map: Die Landkarte in der Mitte benutzte Sean Connery als James Bond in "Liebesgrüße aus Moskau" (1963). Copyright: Spy Museum Berlin (Collection Distin)

Spy Museum Berlin

Leipziger Pl. 9
10117 Berlin

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