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Die Päpste als Friedensvermittler

Der Kirchenhstoriker Stefan Samerski stellt die Friedenspolitik und -Arbeit des Heiligen Stuhls in der modernen Zeit heraus.

Ein großartiger Berliner Abend bei Tim Raue

Ein großartiger Berliner Abend bei Tim Raue

Herbert Kihm

„Die Kochkunst wird sich entwickeln, ohne dabei aufzuhören, Kunst zu sein.“ (Auguste Escoffier) – ein Besuch bei Tim Raue ist ganz sicher die Bestätigung dieses prophetischen Zitates des weltberühmten Meisterkochs.

Dass das Restaurant von Tim Raue zwei Sterne im Guide Michelin und die Topbewertung im Gault & Millau Restaurantguide 2021 bekommen hat, dass das Ambiente „betont schlicht und von der urbanen Atmosphäre der Großstadt Berlin geprägt ist, dass hier eine „asiatisch inspirierte Küche, die als Verbindung der japanischen Produktperfektion, der thailändischen Aromatik und der chinesischen Küchenphilosophie charakterisiert werden kann“ - so auf der Webseite des Restaurants – all das kann man im Internet lesen.

Es sei mir daher erlaubt, mich im Folgenden auf meine persönlich empfundenen Impressionen, gepaart mit einem ganz besonderen Genusserlebnis, zu beschränken.

Selbstverständlich gehörte zu einem gelungenen Dinner neben dem Menü auch ein sehr freundlicher, sehr fachkundiger Service, der darüber hinaus erfreulich unprätentiös aufwartete.

So konnten wir an einem Samstagabend in entspannter Atmosphäre das Menü „Kolibri“ genießen.

Auf die Reihe der optischen wie geschmacklichen Glanzlichter wurde man bereits mit dem „Amuse-Bouche“ eingestimmt: Karamellisierte chinesische Walnuss, Pulpo mit Holzkohle Aioli und Yuzu teilten sich den Platz mit anderen exotischen Leckerbissen.

Mit dem mehrgängigen Menü „Kolibri“ reite sich dann ein kulinarischer Genuss der ganz besonderen Art an den anderen.

Imperial Kaviar
Sangohachi Zander
Kaisergranat
Dim Sum Kürbis
Saté Huhn
Gochujang Wagyu Beef
Kiwi

Sicherlich ist es dem individuellen Geschmack anheimgestellt, einen oder mehrere Gänge dabei besonders hervorzuheben. Für mich persönlich waren dies der Sangohachi Zander und das unvergleichlich zarte Gochujang Wagyu Beef. Den Mainstream-Begriff „Geschmackexplosionen“ möchte ich hierbei bewusst vermeiden; ich möchte mich darauf beschränken, einen Besuch schlicht und einfach uneingeschränkt zu empfehlen, so wie es heißt: „Paris vaut bien une messe“, so ist ein Besuch bei Tim Raue womöglich die Kirsche auf dem Sahnehäubchen eines Berlinbesuchs. 


Nach Escoffier zu Beginn, ein Zitat von Luciano Pavarotti zum Schluss:


“Kochen ist eine Kunst – und keineswegs die unbedeutendste.“

 

*****

Webseite: https://tim-raue.com/
Adresse: Rudi-Dutschke-Straße 26
10969 Berlin
*****
Fotos: Herbert Kihm

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