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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Senefelderplatz

Senefelderplatz

Dietrich Lincke

mit freundlicher Genehmigung der Wirtin des Metzer Eck
mit freundlicher Genehmigung der Wirtin des Metzer Eck

Im Herzen des Bezirks Prenzlauer Berg liegt der Senefelderplatz, benannt nach dem Erfinder der Lithographie. Das Viertel wurde nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 im Stil der sogenannten „Gründerzeit" erbaut. Die Namen Straßburger Straße, Metzer Straße u. s. w. erinnern an den historischen Kontext. Nach dem II. Weltkrieg . dauerte es lange, bis die erheblichen Schäden behoben wurden. Nach Jahrzehnten des Stillstands und Niedergangs herrscht jetzt neues Leben. Das Viertel ist zentral gelegen (zwei U-Bahnstationen vom Alexanderplatz). Bezeichnend sind die vielen neuentstandenen „Hostels" für junge Touristen. Aber auch die älteren finden angemessene Unterkünfte. Die Atmosphäre des Viertels lockt zum Bummeln und zum Hinsetzen. Kleine, schicke Lokale und Straßencafés wechseln mit Trödelläden und Spezialgeschäften.

Ein originelles Ziel, das man ansteuern kann, ist das „Metzer Eck", eine typische traditionelle Berliner Kneipe. Es ist seit 1913 im Besitz einer Familie, auch über die kommunistische Herrschaft hinweg. Die Zeit scheint dort stehen geblieben zu sein; das gilt für die Einrichtung wie für Speisen und Getränke - natürlich nicht für die Preise. Aber sie sind jedenfalls nicht überhöht. Meistens kann man auch ein Plätzchen im Freien, im Vorgarten finden. Drinnen und draußen kann man spüren, was von der alten Berliner Lebensart überlebt hat in einem wieder quicklebendigen Viertel. Ein „Geheimtip" ist das „Metzer Eck" allerdings kaum noch; das zeigen die englischsprachigen Speisekarten an der Theke.

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