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Sesenheimer Liebeslyrik

Florian Russi

Während seines Studiums in Straßburg lernte Johann Wolfgang von Goethe die Sesenheimer Pfarrerstochter Friederike Brion kennen. Die beiden verliebten sich ineinander und Goethe wurde durch Friederike zu wundervollen Gedichten angeregt.

Einige von ihnen (Heideröslein, Mailied, Willkommen und Abschied u. a.) zählen zu seinen besten und beliebtesten überhaupt. In diesem Heft sind sie vorgestellt und mit Bildern und Erläuterungen angereichert.

Marienkirche

Marienkirche

Gerhard Klein

Die Marienkirche in Berlins Mitte ist eine dreischiffige e Hallenkirche. Sie wurde im ausgehenden 13. Jahrhundert erbaut und erhielt nach einem Stadtbrand zum Ende des 14. Jahrhunderts im Wesentlichen ihre heutige Gestalt. Der aus Naturstein errichtete Turm stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde 1789/90 mit einem neugotischen Turmhelm nach Entwürfen von Langhans bekrönt. Im einschiffigen Chor befindet sich eine Gruftkapeile.

Zu den Glanzpunkten der Ausstattung gehört der Totentanz, ein spätmittelalterliches Wandgemälde in der Turmhalle. Hier wird auf 22 Meter Länge und 2 Meter Höhe die menschliche  Auseinandersetzung mit dem Tod dargestellt. Besonders bemerkenswert ist auch das bronzene Taufbecken  von 1437 im Chor der Kirche sowie die von Andreas Schlüter geschaffene Alabasterkanzel im Langhaus.

Heute gehört das mittelalterliche Bauwerk zum Ensemble der modernen Gebäude am Fernsehturm und zeugt von der historischen Vergangenheit des alten Stadtzentrums.

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Text aus: Gerhard Klein, "Berlin-Skizzen". Bertuch-Verlag 2010.
Fotos: Rudolf Dadder

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