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Zu Gast in Weimar

George Eliot; deutsche Übersetzung: Nadine Erler

Zu den vielen Künstlern, die es nach Weimar zog, gehörte auch die englische Schriftstellerin George Eliot. Im Sommer 1854 verbrachte sie drei Monate im kleinen, doch weltberühmten Städtchen an der Ilm. George Eliots schriftlich festgehaltenen Eindrücke sind äußerst amüsant. Dieser Blick einer Fremden lässt Weimar in anderem Licht erschienen.

Broschüre, 40 Seiten, 2019


Marienkirche

Marienkirche

Gerhard Klein

Die Marienkirche in Berlins Mitte ist eine dreischiffige e Hallenkirche. Sie wurde im ausgehenden 13. Jahrhundert erbaut und erhielt nach einem Stadtbrand zum Ende des 14. Jahrhunderts im Wesentlichen ihre heutige Gestalt. Der aus Naturstein errichtete Turm stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde 1789/90 mit einem neugotischen Turmhelm nach Entwürfen von Langhans bekrönt. Im einschiffigen Chor befindet sich eine Gruftkapeile.

Zu den Glanzpunkten der Ausstattung gehört der Totentanz, ein spätmittelalterliches Wandgemälde in der Turmhalle. Hier wird auf 22 Meter Länge und 2 Meter Höhe die menschliche  Auseinandersetzung mit dem Tod dargestellt. Besonders bemerkenswert ist auch das bronzene Taufbecken  von 1437 im Chor der Kirche sowie die von Andreas Schlüter geschaffene Alabasterkanzel im Langhaus.

Heute gehört das mittelalterliche Bauwerk zum Ensemble der modernen Gebäude am Fernsehturm und zeugt von der historischen Vergangenheit des alten Stadtzentrums.

***** 

Text aus: Gerhard Klein, "Berlin-Skizzen". Bertuch-Verlag 2010.
Fotos: Rudolf Dadder

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