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Kennst du Antoine
de Saint-Exupéry?

Karlheinrich Biermann

Großer Beliebtheit erfreut sich noch heute die Geschichte vom kleinen Prinzen, jenem philosophischen Märchen, das von Liebe, Freundschaft und Tod handelt. Darin geht Saint Exupery der Frage nach dem Sinn des Lebens nach und blickt zurück auf sein eigenes: das Abenteuer einer Bruchlandung, das Überleben in der Wüste, die Sehnsucht nach der verlorenen Liebe … all das war dem Autor nur allzu vertraut.

Der Invalidenfriedhof

Der Invalidenfriedhof

Hannelore Eckert

Als Teil des Invalidenhauses der preußischen Armee wurde 1748 dieser Friedhof angelegt. Nach den Befreiungskriegen 1813/15 wurden hier vor allem hohe Militärs beigesetzt, ab Ende des Jahrhunderts dann auch Zivilpersonen. Berliner Persönlichkeiten der Stadtgeschichte haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Als am 13. August 1961 die Mauer errichtet wurde, gab es auf dem Friedhof noch ca. 3 000 Gräber. Große Teile des Friedhofs waren nun Grenzgebiet und Teil des Todesstreifens. In den Folgejahren wurden viele Gräber verwüstet und Gedenksteine abtransportiert.

1992 gründete sich der Förderverein Invalidenfriedhof e. V., der es sich zum Ziel gesetzt hat, den kultur-, militär- und sozialgeschichtlich bedeutsamen Friedhof als Denkmal zu erhalten und zu pflegen.

Heute ist der Invalidenfriedhof eine Gedenkstätte. Mit der Restaurierung der Grabstellen wurde begonnen, ca. 200 sind erhalten.

Ort: Scharnhorststr. 33, 10115 Berlin-Mitte

Der Invalidenfriedhof

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Fotos: Hannelore Eckert

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