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Flechtwerk
Lebendige Nachbarschaft und Integration

so heißt die erste Ausgabe unserer neuen Zeitschrift

FLECHTWERK - Lebebendige Nachbarschaft und Integration

Die Deutschen sind ofener geworden und haben gleichzeitig mehr Sinn für Heimat, Familie und Nachbarschaft entwickelt. Es müssen neue Wege gesucht werden, um Ausgrenzung und Anonymität zu verhindern.

Der Invalidenfriedhof

Der Invalidenfriedhof

Hannelore Eckert

Als Teil des Invalidenhauses der preußischen Armee wurde 1748 dieser Friedhof angelegt. Nach den Befreiungskriegen 1813/15 wurden hier vor allem hohe Militärs beigesetzt, ab Ende des Jahrhunderts dann auch Zivilpersonen. Berliner Persönlichkeiten der Stadtgeschichte haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Als am 13. August 1961 die Mauer errichtet wurde, gab es auf dem Friedhof noch ca. 3 000 Gräber. Große Teile des Friedhofs waren nun Grenzgebiet und Teil des Todesstreifens. In den Folgejahren wurden viele Gräber verwüstet und Gedenksteine abtransportiert.

1992 gründete sich der Förderverein Invalidenfriedhof e. V., der es sich zum Ziel gesetzt hat, den kultur-, militär- und sozialgeschichtlich bedeutsamen Friedhof als Denkmal zu erhalten und zu pflegen.

Heute ist der Invalidenfriedhof eine Gedenkstätte. Mit der Restaurierung der Grabstellen wurde begonnen, ca. 200 sind erhalten.

Ort: Scharnhorststr. 33, 10115 Berlin-Mitte

Der Invalidenfriedhof

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Fotos: Hannelore Eckert

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Scharnhorststraße 33
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