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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Waldfriedhof Heerstraße

Waldfriedhof Heerstraße

Hannelore Eckert

Dieser Friedhof gehört zu den schönsten in Berlin. Er ist terrassenförmig rund um den Sausuhlensee angelegt.
Geplant wurde er für die ehemalige Kolonie Heerstrasse, daher der Name. Er wurde 1924
Eröffnet und war der erste interkonfessionelle Friedhof Groß-Berlins. Hier gibt es viele jüdische Grabstellen. 1937-39 und 1945-47 wurde der Friedhof erweitert, heute umfasst das Gelände 13,8 ha.
Neben den zivilen Toten ruhen hier auch über 1 000 Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, deren Gräber von der Kriegsgräberfürsorge gepflegt werden.

Auf dem Waldfriedhof sind zahlreise Prominente beigesetzt, u. a. der Bildhauer Georg Kolbe, der Boxer Bubi Scholz, der Psychiater Dr. Karl Bonhoeffer, Schauspieler Klausjürgen Wussow, um nur einige zu nennen. Etwa 50 letzte Ruhestätten sind Ehrengrabstellen des Landes Berlin.

Anschrift: Trakehner Allee 1, 14053 Berlin (Charlottenburg)

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Fotos: Hannelore Eckert

Waldfriedhof Heerstraße

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