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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Topographie des Terrors

Topographie des Terrors

Hannelore Eckert

Auf diesem Gelände, neben dem Martin-Gropius-Bau und in unmittelbarer Nähe des Potsdamer Platzes, befanden sich von 1933 - 1945 die Zentralen des NS-Terrors: die Reichsführung -SS, der Sicherheitsdienst der SS, die Geheime Staatspolizei (Gestapo) mit „Hausgefängnis" und von 1939-1945 das Reichsicherheitshauptamt. Damals Prinz-Albrecht- Straße, heute Niederkirchner-Straße.

Die zum Ende des zweiten Weltkrieges stark zerstörten Gebäude wurden in den 50er Jahren abgerissen und das Gelände geriet die Vergessenheit. Auch weil hier seit 1961 die Mauer stand.

Zur 750-Jahrfeier Berlins (1987) wurde eine Dokumentation eingerichtet, die seitdem über die Geschichte des Ortes informiert. 2010 wurde das neue Dokumentationszentrum errichtet, in dem umfangreich über den NS-Terror informiert wird.

Neben der Dauerausstellung „Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße" gibt es auch immer wieder Sonderausstellungen.

Die Bibliothek des Dokumentationszentrums enthält ca. 27.000 Bände zum Thema Nationalsozialismus. Im Auditorium finden Podiumsdiskussionen und Filmvorführungen statt.

Im Außenbereich kann man auf einem Geländerundgang mit 15 Stationen einen Überblick über die Geschichte dieses historischen Ortes bekommen. Außerdem ist hier ein Stück der Berliner Mauer erhalten geblieben.

Anschrift: Niederkirchnerstr. 8, 10963 Berlin
Täglich von 10 - 20.00 Uhr geöffnet, Eintritt frei

*****

Fotos: Hannelore Eckert

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Niederkirchnerstraße 8
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