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Sesenheimer Liebeslyrik

Florian Russi

Während seines Studiums in Straßburg lernte Johann Wolfgang von Goethe die Sesenheimer Pfarrerstochter Friederike Brion kennen. Die beiden verliebten sich ineinander und Goethe wurde durch Friederike zu wundervollen Gedichten angeregt.

Einige von ihnen (Heideröslein, Mailied, Willkommen und Abschied u. a.) zählen zu seinen besten und beliebtesten überhaupt. In diesem Heft sind sie vorgestellt und mit Bildern und Erläuterungen angereichert.

Das Schiller-Denkmal auf dem Gendarmenmarkt

Das Schiller-Denkmal auf dem Gendarmenmarkt

Hannelore Eckert

Dieses Denkmal steht auf dem wohl schönsten Platz Berlins vor der großen Freitreppe des Konzerthauses. Es hat eine bewegte Geschichte hinter sich.

Mit dem Denkmal sollte Schiller zu seinem 100. Geburtstag geehrt werden. Die Ausschreibung gewann der Berliner Bildhauer Reinhold Begas (1831-1911). Doch das Vorhaben verzögert sich - erst im November 1871 zum 112. Geburtstag des Dichters wurde das Denkmal enthüllt. 1936 machten die Nazis den Gendarmenmarkt zu einem Aufmarschplatz und ließen das Denkmal entfernen. Nach dem Krieg und der Teilung Berlins stand die Marmorstatue im Lietzenseepark in Westberlin. Die allegorischen Figuren waren im Tierpark Friedrichsfelde im Ostteil der Stadt eingelagert.

Das Ost-West-Abkommen zum Kulturaustausch aus dem Jahre 1986 machte eine Zusammenführung aller Teile möglich. Seit Dezember 1988 ist das teil rekonstruierte und restaurierte Denkmal wieder auf dem Gendarmenmarkt zu bewundern und für viele Besucher ein beliebtes Fotomotiv.

Das Schiller-Denkmal auf dem Gendarmenmarkt

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Fotos: Hannelore Eckert

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