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N wie Ninive
Erzählungen

In metaphorisch einprägsamen Stil  werden verschiedene Schicksale erzählt, die ihren Haupthelden alles abverlangen, sie an ihre Grenzen bringen. Bei der Frage nach der Schuld, nach Gerechtigkeit und Gott verstricken sich Zukunft und Vergangenheit. 

"Er hat einen eigenen Ton, ein bisschen mecklenburgisch erdenschwer, aber dann auch wieder sehr poetisch"

Frankfurter Allgemeine 07.10.2014 Nr. 232 S. 10 

Das Schiller-Denkmal auf dem Gendarmenmarkt

Das Schiller-Denkmal auf dem Gendarmenmarkt

Hannelore Eckert

Dieses Denkmal steht auf dem wohl schönsten Platz Berlins vor der großen Freitreppe des Konzerthauses. Es hat eine bewegte Geschichte hinter sich.

Mit dem Denkmal sollte Schiller zu seinem 100. Geburtstag geehrt werden. Die Ausschreibung gewann der Berliner Bildhauer Reinhold Begas (1831-1911). Doch das Vorhaben verzögert sich - erst im November 1871 zum 112. Geburtstag des Dichters wurde das Denkmal enthüllt. 1936 machten die Nazis den Gendarmenmarkt zu einem Aufmarschplatz und ließen das Denkmal entfernen. Nach dem Krieg und der Teilung Berlins stand die Marmorstatue im Lietzenseepark in Westberlin. Die allegorischen Figuren waren im Tierpark Friedrichsfelde im Ostteil der Stadt eingelagert.

Das Ost-West-Abkommen zum Kulturaustausch aus dem Jahre 1986 machte eine Zusammenführung aller Teile möglich. Seit Dezember 1988 ist das teil rekonstruierte und restaurierte Denkmal wieder auf dem Gendarmenmarkt zu bewundern und für viele Besucher ein beliebtes Fotomotiv.

Das Schiller-Denkmal auf dem Gendarmenmarkt

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Fotos: Hannelore Eckert

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