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Krabat

Florian Russi | Andreas Werner

Krabat ist die bekannteste Sagenfigur aus der Oberlausitz. Das Müllerhandwerk und das Zaubern hatte er vom "schwarzen Müller" erlernt, von dem man gemunkelte, dass er mit dem Teufel im Pakt stand. Irgendwann musste es zum Machtkampf zwischen Meisetr und Schüler kommen.

Die Hauptwirkungsstätte Krabats war die Mühle in Schwarzkollm, einem Dorf, das heute zu Hoyerswerda gehört. Die Mühle besteht noch und hat nach umfänglicher Restaurierung nichts von ihrer Romantik und Magie verloren. Seit 2012 finden hier die Krabat-Festspiele statt.

Spaziergang durch die Bölschestraße

Spaziergang durch die Bölschestraße

Hannelore Eckert

Die „Bölsche", wie sie von den Einheimischen genannt wird, liegt im Ortsteil Friedrichshagen, der zum Stadtbezirk Treptow-Köpenick gehört. Sie führt vom S-Bahnhof Friedrichshagen bis zum Müggelseedamm und ist 1,3 km lang.

Benannt ist sie nach dem Schriftsteller Wilhelm Bölsche, einem führenden Vertreter des Friedrichshagener Dichterkreises.

1753 wurde die Straße nach dem Willen von König Friedrich II. als Spinnereikolonie errichtet. Von den damals gepflanzten Maulbeerbäume existieren heute noch einige wenige als Naturdenkmal. In der Straße sind noch etliche Gründerzeit- und Jugendstilbauten erhalten, die aufwendig restauriert wurden.

Schon zu DDR-Zeiten war die „Bölsche" ein Geheimtipp, weil es hier viele inhabergeführte Geschäfte gab. Diese haben den Umbruch nach 1989 gut überstanden. In der Straße findet man kaum Filialisten, sondern individuell gestaltete Modeläden, Kunstgewerbe, Galerien und zahlreiche Cafès und Restaurants. Ausgesprochen beliebt ist das Bölschestraßenfest, da es seit 1990 gibt und das einmal jährlich an einem Wochenende im Mai stattfindet. Außerdem gibt es jeden Sonntag einen Flohmarkt am S-Bahnhof Friedrichshagen.

Bürgerschaftliches Engagement wird in diesem Ortsteil großgeschrieben. So hat man u. a. dafür eingesetzt, dass das Pissoir am Marktplatz (jetzt Theaterkasse) nicht abgerissen wurde, dass ein Denkmal für den Alten Fritz aufgestellt wurde und das ehemalige Rathaus für die Bürger erhalten blieb.

Wenn man die 1,3 km „Bölsche" bewältigt hat, bietet sich eine Pause am Müggelsee an. Bis dort sind es nur noch ein paar hundert Meter. Mit Blick auf das Wasser und bei einer „ Berliner Weißen" oder einem Kaffee kann man ganz schnell den Großstadttrubel vergessen.

 

Hannelore Eckert

Spaziergang durch die Bölschestraße

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Fotos: Hannelore Eckert

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