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Das verlassene Krankenhaus bei Tschernobyl

Nic

Heft, 28 Seiten, 2020 - ab 23 Nov. erhältlich

Die Stadt Prypjat liegt nur 3 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Im hiesigen Krankenhaus wurden unmittelbar nach der Explosion des Atomreaktors die ersten stark verstrahlten Opfer behandelt. Viele von Ihnen sind an der massiven Strahlenbelastung gestorben.

Am 27. April 1986, einen Tag nach der Nuklearkatastrophe, wurde die Prypjat evakuiert. Seither ist die Stadt, wie auch das hier gezeigte Krankenhaus verwaist. 30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Nic führt uns auf einem Rundgang durch verlassene Gänge vorbei an verfallenen OP-Sälen und Behandlungszimmern.

Für alle Fans von Lost Places.

Ab 4 Heften versenden wir versandkostenfrei.

Tempelhofer Feld

Tempelhofer Feld

Jean Gies

Seit Mai 2010 ist das ehemalige Flugfeld des Tempelhofer Flughafens öffentlich zugänglich. Im Rahmen eines Berlin-weiten Volksentscheids wurde am 25. Mai 2014 mit entschiedener Mehrheit gegen die Bebauung des Geländes, für den vollständigen Erhalt der Fläche für die Öffentlichkeit gestimmt. Der Zugewinn eines solch großzügigen, kreativ zu nutzenden und erholungsverschaffenden Freiraums für alle inmitten der Stadt übte eine große Faszination aus und setzte viele Ideen frei.

 

Die Fläche wird von ihren Besuchern geschätzt, erfinderisch und ausgiebig genutzt, erforscht, gepflegt, verteidigt, gestaltet und bespielt. Freizeitsportler, Radler, Spaziergänger, Hundehalter, Ruhesuchende ergehen sich dort ohne Beengung in harmonischer Koexistenz. Fahr- und Flugobjekte werden ausgeführt und der Spieltrieb ausgelebt, Bandproben, Konzerte, Gemeinschaftsgartenprojekte, Kunstaktionen finden hier statt. Die Natur sprießt aus allen Fugen und erobert sich die ehemaligen Rollbahnen zurück, seltene Pflanzen und Tiere siedeln sich an, Feldlerchen brüten in einem geschützten Areal. Am hohen, weiten Himmel spielt sich eindrucksvoll das Wetterspektakel über Berlin ab - berückend der unverstellte Panoramablick auf Wolkenmeere, sich zusammenbrauende und entladende Unwetter, Regenbögen, Sonnenuntergänge über der fernen Stadtsilhouette. Es steht zu befürchten, dass diese wunderbare urbane Brache im Zuge steigenden Wohnungsbedarfs nicht dauerhaft ohne Abstriche erhalten bleiben kann. Umso intensiver und einfallsreicher, mit ansteckender Euphorie nutzen die Berliner ihre vielleicht nur temporäre Spielwiese und innerstädtische Stadtflucht.

Impressionen vom Tempelhofer Feld

 

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Fotos: Jean Gies

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