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Strandgut
Ein Inseltagebuch

Berndt Seite

Die Ostsee ist ein Sehnsuchtsort, an dem man seine Gedanken mit dem Meer schweifen lassen kann. Beim Anblick der Wellenbewegungen kommen Erinnerinerungen an das Auf und Ab des Lebens auf. In eindrucks- und stimmungsvollen Bildern beschreibt Berndt Seite in seinem Tagebuch philosophische Reflexionen in Rückblick auf sein privates und poltisches Leben. Das raue und derbe Klima der Ostsee, die verschiedenen Jahreszeiten am Meer haben dabei ihren ganz eigenen Charme und helfen ihm, alte Dinge abzustreifen und wieder zu sich selbst zu finden.

Der „100er“ Bus

Der „100er“ Bus

Hannelore Eckert

Diese Bus-Linie gehört zu den bekanntesten in der Welt. Über sie wird in zahlreichen Tourismusführern informiert und entsprechend stark ist sie frequentiert.


Die Buslinie 100 fuhr am 26. November 1990 erstmals durch das Brandenburger Tor, das noch ein Jahr zuvor streng bewacht und abgeriegelt war. Dieser 100er verbindet den Ostteil Berlins mit dem westlichen Teil der Stadt. Er startet am Alexanderplatz und endet am Bahnhof Zoo. Für den ganz normalen BVG-Tarif kann man also eine kleine Stadtrundfahrt, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten Berlins, machen. Das nutzen zahlreiche Touristengruppen und viele Berliner, die von außerhalb Besuch haben, machen sich auf die Reise von Ost nach West oder umgekehrt. Entsprechend voll sind die Busse, besonders begehrt sind die vorderen Plätze auf dem Oberdeck.


Der „100er" startet rund 300 mal am Tag, aber wegen des starken Verkehrs und der vielen Baustellen in der Stadt ist er leider nicht immer pünktlich. Da kann es schon mal vorkommen, dass man 15 Minuten wartet und dann kommen drei Busse hintereinander.


Auch die Taschendiebe wissen um die Attraktivität der Linie. Wegen des oft starken Gedränges haben sie hier leichtes Spiel. Deshalb bittet die Polizei um erhöhte Aufmerksamkeit in der „Klaulinie".

 

Der 100er Bus

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Fotos: Hannelore Eckert