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Hans-Jürgen Malles
Kennst du Friedrich Hölderlin?

Seine Werke gehört neben denen Goethes und Schillers zu den bedeutendsten der deutschen Klassik, auch wenn sein Leben im Wahnsinn endete. Eine Hinführung zum Verständnis von Hölderlins Persönlichkeit und Werk bietet Deutschlehrer Malles hier. Der Leser erhält Einblicke in ein facettenreiches Leben voller Höhen und Tiefen und darf teilhaben an Hölderlins Begeisterung für die Französische Revolution und die griechische Antike. Auch die Liebe zu Susette Gontard soll nicht unerwähnt bleiben.

Trödelmarkt auf der Straße des 17. Juni

Trödelmarkt auf der Straße des 17. Juni

Jean Gies

Ältester Flohmarkt Berlins

Der Trödelmarkt auf der Straße des 17. Juni, direkt am S-Bahnhof Tiergarten gelegen, ist mit seiner über 40-jährigen Tradition der älteste Flohmarkt Berlins und zieht jeden Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr Berliner und Touristen aus aller Welt an. Trotz seiner überschaubaren Größe bietet er ein vielfältiges, hochwertiges Angebot an antiken Sammlerstücken zu angemessenen Preisen und buntgemischtem Trödel für Schatzsucher und Schnäppchenjäger. Liebhaber von Markenporzellan, Kristall, Silber und Antikschmuck können hier fündig werden. Formschöne KPM-Vasen, abgewetzte Steifftierchen, nostalgische Blechdosen, begehrte Kaiser-Idell-Lampen, bunte Kelims, Jugendstil-Türbeschläge, rostige Schlüssel, alte Bücher und Schallplatten, Polaroid- und Balgenkameras, Portraitfotos von Herren mit Zylinder und Damen im Reformkleid erfreuen das Trödelgängerherz. „Ebay zum Anfassen“, so wirbt einer der Händler mit den sinnlichen Vorzügen des Analogkaufs. Die Verkäufer, teils seit Jahrzehnten dabei und berlinisch gewitzte bis bärbeißige Originale, trotzen stoisch jeglichen Wetterunbilden, spielen Schach, trinken Kaffee und handeln mit Kennerschaft und sportlichem Vergnügen.

Bäckerwagen, Currywurst- und Pommesbüdchen bieten „bodenständije Balina Vaköstijung“. Samstags lässt sich der Flohmarktbummel mit einem Besuch in den Ausstellungsräumen und dem Werkverkauf von KPM (Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin) verbinden, oder man schließt einen Spaziergang durch den Tiergarten und eine Einkehr im Grünen im Schleusenkrug an.

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Fotos: Jean Gies

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