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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Internationale Gartenausstellung (IGA) in Berlin

Internationale Gartenausstellung (IGA) in Berlin

Hannelore Eckert

Dies ist die erste IGA, die in Berlin stattfindet. Auf dem über 100 Hektar großen Areal im Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf gibt es so viel zu sehen und erleben, dass ein Besuch nicht ausreicht, um alles zu erkunden.

Die Seilbahn ist die Attraktion und mit ihr sollte man erst einmal über das Gelände schweben, um sich einen Überblick zu verschaffen und außerdem hat man von den Gondeln aus einen herrlichen Blick auf das Wuhletal und die Gärten der Welt. Zu empfehlen ist ein Zwischenstopp auf dem Kienberg. Von der Aussichtsplattform in 120m Höhe sieht man die Berliner Skyline und das märkische Umland. Am Kienberg startet auch die Natur-Bobbahn, die erste Sommerrodelbahn Berlins.

Und dann sind da natürlich die Blumen, Gräser, Stauden und Ziergehölze. Alle paar Wochen werden die Rabatten neu bepflanzt und auch in den Blumenhallen wechseln die Ausstellungen. Mir haben besonders die englischen Gärten imponiert und das darin befindliche Cottage, in dem man eine typische englische Tea-Time zelebrieren kann.

Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken, z. B. den Rosengarten, die Dahlienschau oder etwa die verschiedenen Gestaltungsvorschläge für Haus- und Privatgärten. Auch für Kinder lohnt sich ein Besuch der IGA. Es gibt gleich drei neugestaltete Spielplätze, u.a. den größten Wasserspielplatz Berlins mit begehbarem Riesenwal.

Die IGA ist aber auch Lernort – im Campus gibt es Mitmachaktionen und Projekte, z. B. zu den Themen Ernährung und Urban Gardening. Auch Kultur spielt eine Rolle auf der IGA – es werden zahlreiche Konzerte und Lesungen angeboten. Hauptveranstaltungsort ist die neue Freilichtbühne Arena.

Ein Besuch lohnt sich also und einer reicht eigentlich nicht aus!

Geöffnet bis 15.10. 2017von 9.00 – 19.00h

Zu erreichen vom Alexanderplatz mit der U5 bis Bahnhof Kienberg

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Fotos: Hannelore Eckert

Internationale Gartenausstellung - IGA - Berlin