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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Die James-Simon-Galerie

Die James-Simon-Galerie

Hannelore Eckert

James Simon Galerie
James Simon Galerie

Die Museumsinsel hat seit dem 12.7. 2019 ein neues Entree – die James-Simon-Galerie.

Sie wurde nach den Plänen des renommierten Architekten David Chipperfield erbaut

und ist das Eingangsgebäude für alle Häuser und Besucherzentrum. Hier bekommt man die

Tickets, kann im Museumsshop nach Mitbringseln stöbern und sich im Cafe mit Blick auf den

Kupfergraben erholen. Außerdem gibt es Räume für Veranstaltungen und Sonderausstellungen.

Der jüdische Kaufmann James Simon (1851 – 1932) war der wohl bedeutendste Mäzen der

Staatlichen Museen zu Berlin. Kunstwerke seiner Sammlung befinden sich in vielen Häusern.

James Simon engagierte sich in der Deutschen Orient-Gesellschaft. Zu seinen spektakulärsten

Schenkungen gehört die Skulptur der Nofretete, die er 1920 dem Ägyptischen Museum vermachte.

Simon investierte sein Geld (er verschenkte etwa ein Drittel seiner jährlichen Einkünfte) aber

auch in soziale Projekte, insbesondere zum Wohl von Kindern. Zur Erinnerung und Ehrung des

Mäzens wurde nun auch das James-Simon-Kabinett im Bode-Museum wiedererrichtet. Es zeigt

Werke der Renaissance und ist dem Original aus dem Jahre 1904 nachempfunden.

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