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Quatsch Didel Datsch

Kinderreime

von Norbert Neugebauer (Autor), Werner Kiepfer (Autor), Petra Lefin (Illustrator)

Kinder wollen unterhalten sein. Sie lieben Geschichten und Spaß, Rhythmus und Reim.
Das Spiel mit den Worten, die einen ähnlichen Klang aufweisen, fasziniert sie. Der Gleichklang und Rhythmus von Versen lassen sie die (Mutter-)Sprache spielerisch erfassen. Dadurch lassen sie sich schnell auswendig lernen, immer wieder nachsprechen und fördern so das Sprachvermögen. - Mit den liebevollen Zeichnungen von Petra Lefin bietet das Heft Unterhaltung für die ganze Familie.

Robert Koch

Robert Koch

Florian Russi

Mediziner  von Weltrang

 

Aus Pommern kam 1880 der gebürtige Clausthaler Robert Koch ans Kaiserliche Gesundheitsamt nach Berlin. Er brachte eine dreizehnjährige Berufserfahrung und einen ausgeprägten Forscherdrang mit. Bei Versuchen, die Ursache für die gefürchtete Milzbrand-Tierseuche zu finden, war er als erster Arzt darauf gestoßen, dass nicht, wie bisher angenommen, Umwelteinflüsse, sondern spezielle Bakterien Verursacher dieser Krankheit waren.

In Berlin dehnte er seine Untersuchungen aus und verbesserte die Methoden zur Züchtung, mikroskopischen Beobachtung und Klassifizierung von Krankheitserregern. Aus den von ihm gewonnenen Erkenntnissen leitete er Hygienemaßnahmen ab, die bis heute Gültigkeit haben.

 

 

1882 gelang ihm der Nachweis des Tuberkulose-, zwei Jahre später der des Choleraerregers. Gegen die Tuberkulose entwickelte er das Mittel „Tuberkulin", das nicht die erhoffte Heilwirkung hatte, jedoch die Diagnosemöglichkeiten verbesserte.

1885 wurde er zum Professor an die Berliner Universität berufen. Im Jahr 1891 gab er die Professur auf, um sich vornehmlich dem eigens für ihn gegründeten Königlich-Preußischen Institut für Infektionskrankheiten widmen zu können. Zu seinen Schülern und Assistenten gehörten u. a. Paul Ehrlich und Emil von Behring. Beide wurde wie ihr Lehrmeister mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, von Behring 1901 als erster Mediziner überhaupt.

Über Robert Koch schreibt Florian Russi*:

Unbestritten zählt er zu den bedeutendsten Ärzten Deutschlands und der Welt. Der in Clausthal-Zellerfeld im Harz geborene Robert Koch (1843-1910) ist der Hauptbegründer der Bakteriologie. Er entwickelte Methoden, mit denen er als erster nachweisen konnte, dass die Ursachen ansteckender Krankheiten wie Milzbrand und Pest spezielle Bakterien sind. Es gelang ihm, die bisher unbekannten Krankheitserreger zu isolieren und auf Nährböden zu züchten, um danach Gegenmittel zu entwickeln.

Weltberühmt wurde er, als er 1882 den Tuberkelbazillus, Auslöser der hochgefährlichen Tuberkulose-Krankheit, entdeckte und das Heilmittel Tuberkulin erfand. Hierfür wurde er 1905 mit dem Nobelpreis für Medizin und Physiologie ausgezeichnet.

Auf ausgedehnten Reisen stellte Robert Koch vor allem in afrikanischen und asiatischen Ländern tropenhygienische und parasitologische Forschungen an und gewann wichtige Erkenntnisse über die Erreger von Malaria, Schlafkrankheit, Pest und Rinderpest. 1883 entdeckte er den Erreger der Cholera.


*Florian Russi: Worauf wir stolz sein können. Eine Recherche. Bertuch Verlag, Weimar, 2. Aufl. 2005. 

Foto: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Koch,

        

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