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Krabat

Florian Russi | Andreas Werner

Krabat ist die bekannteste Sagenfigur aus der Oberlausitz. Das Müllerhandwerk und das Zaubern hatte er vom "schwarzen Müller" erlernt, von dem man gemunkelte, dass er mit dem Teufel im Pakt stand. Irgendwann musste es zum Machtkampf zwischen Meisetr und Schüler kommen.

Die Hauptwirkungsstätte Krabats war die Mühle in Schwarzkollm, einem Dorf, das heute zu Hoyerswerda gehört. Die Mühle besteht noch und hat nach umfänglicher Restaurierung nichts von ihrer Romantik und Magie verloren. Seit 2012 finden hier die Krabat-Festspiele statt.

Der Grunewaldturm

Der Grunewaldturm

Hannelore Eckert

Der Königliche Baurat Franz Schwechten, der auch die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche erbaute, entwarf den „Kaiser-Wilhelm-Turm" im Stil märkischer Backsteingotik. Die Einweihung erfolgte am 9. Juni 1899. Damit wollte der Landkreis Teltow den deutschen Kaiser Wilhelm I. anlässlich seines 100. Geburtstages ehren. Das heute „Grunewaldturm" genannte Denkmal (Umbenennung 1948) ist 55 Meter hoch und bietet von seiner Aussichtsplattform einen grandiosen Rundblick über den Grunewald und die Havel, bei guter Sicht sogar bis Potsdam. Für die Berliner und ihre Besucher ist der Turm ein beliebtes Ausflugsziel. Nach langjähriger Restaurierung ist der Grunewaldturm seit April 2011wieder geöffnet. Im Restaurant und im Biergarten am Fuße des Turms kann man sich vom Aufstieg (ca. 200 Stufen) erholen und den Blick auf die Havel genießen.

Grunewaldturm

Havelblick

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Fotos: Hannelore Eckert

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