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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Alexanderplatz

Alexanderplatz

Gerhard Klein

Der Bereich des heutigen Alexanderplatzes war bis ins 19. Jahrhundert ein Vieh- und Wollmarkt vor den Toren Berlins. Seinen Namen erhielt der Platz 1805 bei einem Besuch des russischen Zaren Alexander I. Um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert erfolgte der Ausbau des Gebietes zu einem bedeutenden Verkehrsknoten. Hier entstand der Stadtbahnhof mit S- und U-Bahnstrecken sowie der elektrische Straßenbahnverkehr.

Städtebaulich wurde der Alexanderplatz zunächst durch die 1928 bis 1931 errichteten 8-geschossigen Gebäude des Alexanderhauses und des Berolinahauses geprägt. Nach erheblichen Kriegsschäden an den Gebäuden erfolgte ab 1945 bis 1952 der Wiederaufbau der Häuser als Warenhaus bzw. als Sitz des Rates des Stadtbezirkes Mitte.

In den 60er Jahren begann man mit einer Neugestaltung des Alexanderplatzes unter anderem mit dem Bau des Interhotels - heute Hotel Park Inn -, dem Haus des Lehrers und einer Kongresshalle. Besondere Anziehungspunkte sind seitdem die hier gezeigte Weltzeituhr und der Brunnen der Völkerfreundschaft. Der im Hintergrund sichtbare 365 Meter hohe Fernsehturm wurde 1965 bis 1969 errichtet. Im Turmkopf befinden sich unter anderem ein Aussichtsgeschoss und ein um 360° drehbares Telecafé.

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Text: aus: Gerhard Klein, "Berlin-Skizzen". Bertuch-Verlag 2010.
Fotos: Florian Russi

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