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N wie Ninive
Erzählungen

In metaphorisch einprägsamen Stil  werden verschiedene Schicksale erzählt, die ihren Haupthelden alles abverlangen, sie an ihre Grenzen bringen. Bei der Frage nach der Schuld, nach Gerechtigkeit und Gott verstricken sich Zukunft und Vergangenheit. 

"Er hat einen eigenen Ton, ein bisschen mecklenburgisch erdenschwer, aber dann auch wieder sehr poetisch"

Frankfurter Allgemeine 07.10.2014 Nr. 232 S. 10 

Das Fischer-Kietz in Köpenick

Das Fischer-Kietz in Köpenick

Hannelore Eckert


Ja, dieser Kietz schreibt sich mit tz. So wurden im Mittelalter Dienstsiedlungen genannt, die einer Burg Abgaben liefern mussten. Wo heute das Schloß Köpenick steht, residierte damals auf einer Burg der Markgraf. Er sicherte den Bewohnern des Kietzes die Fischereirechte zu, sie mussten dafür einen Teil ihres Fangs an die Burg liefern. Im Fischer-Kietz, der 1355 erstmals erwähnt wurde, stehen die ältesten Häuser Köpenicks. Ein Ensemble aus Bauten aus dem 18. Und 19. Jahrhundert, das heute unter Denkmalschutz steht.

Die ursprünglich slawische Fischersiedlung hatte bis Ende des 19. Jahrhunderts kommunal-rechtliche Eigenständigkeit. 1898 wurde die Siedlung nach Köpenick eingemeindet und 1920 wurde Köpenick und damit auch der Kietz Teil von Groß-Berlin. Wenn man heute über das Kopfsteinpflaster im Kietz spaziert, fühlt man sich in eine andere Welt versetzt. Der Kietz mündet in die Gartenstrasse, in der sich die Flußbadeanstalt und das sehr beliebte Restaurant „Das Krokodil“ befinden.

Hannelore Eckert

Fischer-Kietz in Köpenick

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Fotos: Hannelore Eckert

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