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Das verlassene Krankenhaus bei Tschernobyl

Nic

Heft, 28 Seiten, 2020 - ab 23 Nov. erhältlich

Die Stadt Prypjat liegt nur 3 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Im hiesigen Krankenhaus wurden unmittelbar nach der Explosion des Atomreaktors die ersten stark verstrahlten Opfer behandelt. Viele von Ihnen sind an der massiven Strahlenbelastung gestorben.

Am 27. April 1986, einen Tag nach der Nuklearkatastrophe, wurde die Prypjat evakuiert. Seither ist die Stadt, wie auch das hier gezeigte Krankenhaus verwaist. 30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Nic führt uns auf einem Rundgang durch verlassene Gänge vorbei an verfallenen OP-Sälen und Behandlungszimmern.

Für alle Fans von Lost Places.

Ab 4 Heften versenden wir versandkostenfrei.

Das Rathaus von Köpenick

Das Rathaus von Köpenick

Gerhard Klein

Das Rathaus Köpenick steht auf dem Gelände eines Vorgängerbaues aus dem 17. Jahrhundert am Zusammenfluss zwischen Spree und Dahme. Das alte Rathaus konnte den Anforderungen der raschen Stadtentwicklung nicht mehr genügen, sodass 1898 die Entscheidung für einen Neubau fiel. Nach Realisierung mehrerer Bauabschnitte wurde das Gesamtbauwerk 1904 fertig gestellt.

Das Rathaus ist im typischen Stil der Mark Brandenburger Backsteingotik errichtet worden. Der 54 Meter hohe Turm und der imposante Ziergiebel mit den ornamental durchbrochenen Rosetten verleihen dem Gebäude seine Dominanz in der Altstadt. Bildhaft gestaltete Glasfenster im großen Sitzungssaal sowie florale Motive und Symbole der Stadt an den Treppenhausfenstern bereichern die Innenarchitektur des Hauses.

Weithin bekannt wurde das Rathaus durch die Aktion des arbeitslosen Schusters Wilhelm Voigt, der 1906, als Hauptmann verkleidet, mit einer von ihm rekrutierten Truppe den Bürgermeister verhaftete und die Stadtkasse entwendete. Mit diesem Streich erbeutete er nicht nur das Geld, sondern prangerte auch den preußischen Kadavergehorsam und Untertanengeist an. Nach zwei Jahren wurde der Schuster begnadigt und heute steht vor dem Rathaus eine Bronzefigur des Hauptmanns von Köpenick.

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Zeichnung: Gerhard Klein

Foto: Andreas Steinhoff

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