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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Haus Schwarzenberg

Haus Schwarzenberg

Hannelore Eckert

Inmitten der durchgestylten, renovierten Gebäude am Hackeschen Markt sticht es heraus –

das Haus Schwarzenberg mit bröckelnden Fassaden und Graffity. In den Jahren nach dem Mauerfall

hat der Verein Schwarzenberg e. V. dafür gesorgt, das dieses, dem Verfall nahe Gebäude, erhalten

wurde. Es ist heute Heimstatt für Gewerbetreibende, Kunst- und Kulturschaffende. Seit 2005 steht es

unter Denkmalschutz.

In der Zeit des Nationalsozialismus hatte hier Otto Weidt eine Blindenwerkstatt, in der er jüdische

Bürger beschäftigte und so vor Inhaftierung schützte. Heute gibt es im Haus Schwarzenberg ein

kleines Anne Frank Museum, ein Kino, Galerien, Ateliers und einen Klub.Zahlreiche Street Art

Künstler haben an den Wänden und Fassaden ihre Spuren hinterlassen. Täglich besuchen tausende

Berliner und Touristen dieses Gebäude mit dem etwas morbiden Charme.

Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin

Nähe S-Bahnhof Hackescher Markt, U-Bahnhof Weinmeisterstraße

Das Haus Schwarzenberg

*****

Fotos: Hannelore Eckert

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