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Krabat

Florian Russi | Andreas Werner

Krabat ist die bekannteste Sagenfigur aus der Oberlausitz. Das Müllerhandwerk und das Zaubern hatte er vom "schwarzen Müller" erlernt, von dem man gemunkelte, dass er mit dem Teufel im Pakt stand. Irgendwann musste es zum Machtkampf zwischen Meisetr und Schüler kommen.

Die Hauptwirkungsstätte Krabats war die Mühle in Schwarzkollm, einem Dorf, das heute zu Hoyerswerda gehört. Die Mühle besteht noch und hat nach umfänglicher Restaurierung nichts von ihrer Romantik und Magie verloren. Seit 2012 finden hier die Krabat-Festspiele statt.

Senefelderplatz

Senefelderplatz

Dietrich Lincke

mit freundlicher Genehmigung der Wirtin des Metzer Eck
mit freundlicher Genehmigung der Wirtin des Metzer Eck

Im Herzen des Bezirks Prenzlauer Berg liegt der Senefelderplatz, benannt nach dem Erfinder der Lithographie. Das Viertel wurde nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 im Stil der sogenannten „Gründerzeit" erbaut. Die Namen Straßburger Straße, Metzer Straße u. s. w. erinnern an den historischen Kontext. Nach dem II. Weltkrieg . dauerte es lange, bis die erheblichen Schäden behoben wurden. Nach Jahrzehnten des Stillstands und Niedergangs herrscht jetzt neues Leben. Das Viertel ist zentral gelegen (zwei U-Bahnstationen vom Alexanderplatz). Bezeichnend sind die vielen neuentstandenen „Hostels" für junge Touristen. Aber auch die älteren finden angemessene Unterkünfte. Die Atmosphäre des Viertels lockt zum Bummeln und zum Hinsetzen. Kleine, schicke Lokale und Straßencafés wechseln mit Trödelläden und Spezialgeschäften.

Ein originelles Ziel, das man ansteuern kann, ist das „Metzer Eck", eine typische traditionelle Berliner Kneipe. Es ist seit 1913 im Besitz einer Familie, auch über die kommunistische Herrschaft hinweg. Die Zeit scheint dort stehen geblieben zu sein; das gilt für die Einrichtung wie für Speisen und Getränke - natürlich nicht für die Preise. Aber sie sind jedenfalls nicht überhöht. Meistens kann man auch ein Plätzchen im Freien, im Vorgarten finden. Drinnen und draußen kann man spüren, was von der alten Berliner Lebensart überlebt hat in einem wieder quicklebendigen Viertel. Ein „Geheimtip" ist das „Metzer Eck" allerdings kaum noch; das zeigen die englischsprachigen Speisekarten an der Theke.

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