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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Wiemers, Prof. Dr. phil. habil. Gerald

Wiemers, Prof. Dr. phil. habil. Gerald

Prof. Dr. Gerald Wiemers (Jg. 1941) studierte Geschichte an der Universität Halle-Wittenberg und Archivwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Nach dem Studium leitete er über zwei Jahrzehnte das Archiv der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. 1984 promovierte er an der TU Dresden. Von 1992 bis 2006 war Wiemers Direktor des Universitätsarchivs Leipzig und zehn Jahre Vorsitzender der Fachgruppe Archivare an Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen im Verband deutscher Archivare. Im Mittelpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit standen und stehen bis heute vor allem der studentische Widerstand von 1933 und 1989. 1989 wird er zum Mitglied der Historischen Kommission der Sächsischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Als außerordentlicher Professor für Archivwissenschaft und Neuere Geschichte ist er Mitglied der Kommission für Universitätsgeschichte und der Kommission zur Rehabilitierung für unrechtmäßig aberkannte akademische Grade zwischen 1933 und 1989 an der Universität Leipzig. Von 1985 bis 2005 war sein Hauptarbeitsgebiet die Geschichte der Physik, insbesondere die Erforschung von Leben und Werk von Werner Heisenberg. Wiemers habilitierte sich 2003 an der TU Chemnitz. Im selben Jahr wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Im Oktober 2014 erfolgte die Verleihung des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschlands.

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