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Sesenheimer Liebeslyrik

Florian Russi

Während seines Studiums in Straßburg lernte Johann Wolfgang von Goethe die Sesenheimer Pfarrerstochter Friederike Brion kennen. Die beiden verliebten sich ineinander und Goethe wurde durch Friederike zu wundervollen Gedichten angeregt.

Einige von ihnen (Heideröslein, Mailied, Willkommen und Abschied u. a.) zählen zu seinen besten und beliebtesten überhaupt. In diesem Heft sind sie vorgestellt und mit Bildern und Erläuterungen angereichert.

Der Soldatengalgen

Der Soldatengalgen

Als der Zar Peter der Große einst den König Friedrich Wilhelm I. in Berlin besuchte, fuhr dieser mit seinem Gaste über den Neuen Markt. Da wurde gerade der „Galgen" für solche Soldaten gebaut, die zu einem schimpflichen Tode verurteilt worden waren. Als Peter von dem Zweck des Bauwerks hörte, bat er den König, doch einmal einen der langen Soldaten, die in der Nähe standen, zur Probe aufhängen zu lassen. Natürlich weigerte sich der König standhaft, einen solchen Frevel zu begehen, worauf der Zar sagte: „Nun, wenn du keinen hergeben willst, so wollen wir doch einen aus meinem Gefolge nehmen!" Und es hielt schwer, ihn von der Untat abzubringen.

entnommen aus „Berliner Heimatbücher"
Berliner Sagen und Erinnerungen
Gesammelt von Otto Monke
Verlag von Quelle und Meyer in Leipzig 1926

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Fotos: de.wikipedia.org/wiki/Galgen

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