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Weihnachten bei Familie Luther

Christoph Werner

Luthers jüngster Sohn erzählt vom Christfest

Paul Luther, der jüngste Spross der Lutherfamilie, gewährt dem Leser Einblick in sein Leben und das seiner Familie.
Er berichtet von seiner Kindheit in Wittenberg und der Krankheit seines Vaters, von seiner Verwicklung, die ihm als Leibarzt widerfuhren, und von den Intrigen am Gothaer Hof. Reichlich illustriert öffnen sie dem Leser die Tür zur Weihnachtsstube der Familie Luther.

Der Hackesche Markt

Der Hackesche Markt

Der Hackesche Markt hat seinen Namen nach dem Grafen von Hacke, dem Kommandanten von Berlin, erhalten, den Friedrich der Große 1751 beauftragte, dort die ersten Häuser zu erbauen. Denn der Graf wusste da sehr gut Bescheid, weil er dort oft gejagt hatte. Einmal wäre es ihm dabei beinahe schlecht ergangen. Er wollte ein Wildschwein auflaufen lassen; doch brach das Fangeisen ab, und das Tier geriet zwischen die Beine des baumlangen Grafen. In seinem Schreck ergriff er den geringelten Schwanz des wilden Schweines und fiel auf den Rücken des Tieres. So unternahm er einen flotten Ritt, bis er endlich in der Nähe des Spandauer Tores herunterfiel. Die Stelle heißt noch heute der  „Hackesche Markt".

entnommen aus „Berliner Heimatbücher"
Berliner Sagen und Erinnerungen
Gesammelt von Otto Monke
Verlag von Quelle und Meyer in Leipzig 1926

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Fotos: commons.wikimedia.org/wiki/File:Rosenberg_Hac...

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