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Sesenheimer Liebeslyrik

Florian Russi

Während seines Studiums in Straßburg lernte Johann Wolfgang von Goethe die Sesenheimer Pfarrerstochter Friederike Brion kennen. Die beiden verliebten sich ineinander und Goethe wurde durch Friederike zu wundervollen Gedichten angeregt.

Einige von ihnen (Heideröslein, Mailied, Willkommen und Abschied u. a.) zählen zu seinen besten und beliebtesten überhaupt. In diesem Heft sind sie vorgestellt und mit Bildern und Erläuterungen angereichert.

Hähnchens Lied

Hähnchens Lied

Louis Angely

Es ist doch ein Glück, ein Berliner zu sein!
Ja, ja, das mag wohl sein.
Berliner sein zierlich und pfiffig und fein.
Ja, sie sind pfiffig und fein.
Es geht ihn´n die Arbeit so flink wie das Maul.
Auch seind sie beim Essen und Drinken nicht faul!
Sie lieben die Mähchens, den Danz und den Wein
und helfen der Armut, kann´s irgend nur sein.
Berlinisch Blut is locker und windig, doch ehrlich und jut.

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(Louis Angely, 1787-1835)

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