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Sesenheimer Liebeslyrik

Florian Russi

Während seines Studiums in Straßburg lernte Johann Wolfgang von Goethe die Sesenheimer Pfarrerstochter Friederike Brion kennen. Die beiden verliebten sich ineinander und Goethe wurde durch Friederike zu wundervollen Gedichten angeregt.

Einige von ihnen (Heideröslein, Mailied, Willkommen und Abschied u. a.) zählen zu seinen besten und beliebtesten überhaupt. In diesem Heft sind sie vorgestellt und mit Bildern und Erläuterungen angereichert.

Die Siegesgöttin auf dem Brandenburger Tor

Die Siegesgöttin auf dem Brandenburger Tor

Otto Monke

Als Kaiser Napoleon 1806 nach Berlin kam, gefiel ihm die Siegesgöttin auf dem Brandenburger Tor so gut, dass er befahl, sie herunter zu holen und nach Paris zu
schaffen. Dort hatte man sie aber noch nicht einmal ausgepackt, da kam Vater Blücher
und nahm den Franzosen den Raub wieder ab. Er brachte die Siegesgöttin nach Berlin
zurück und ließ sie da wieder aufstellen, wo sie gestanden hatte. Eine weit verbreitete Sage meldet nun, früher hätte der Wagen so gestanden, dass die Siegesgöttin der Stadt Berlin den Rücken zuwandte. Weil das aber ein schlechtes Zeichen gewesen sei, hat der alte Blücher das Kunstwerk so aufstellen lassen, dass die Siegesgöttin in die Stadt hinein schaut. Seitdem haben die Preußen auch in allen Kriegen den Sieg gewonnen.

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Quelle: Berliner Sagen und Erinnerungen, gesammelt von Otto Monke 

Bild von ? (Aleph), http://commons.wikimedia.org/

 

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