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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Die Siegesgöttin auf dem Brandenburger Tor

Die Siegesgöttin auf dem Brandenburger Tor

Otto Monke

Als Kaiser Napoleon 1806 nach Berlin kam, gefiel ihm die Siegesgöttin auf dem Brandenburger Tor so gut, dass er befahl, sie herunter zu holen und nach Paris zu
schaffen. Dort hatte man sie aber noch nicht einmal ausgepackt, da kam Vater Blücher
und nahm den Franzosen den Raub wieder ab. Er brachte die Siegesgöttin nach Berlin
zurück und ließ sie da wieder aufstellen, wo sie gestanden hatte. Eine weit verbreitete Sage meldet nun, früher hätte der Wagen so gestanden, dass die Siegesgöttin der Stadt Berlin den Rücken zuwandte. Weil das aber ein schlechtes Zeichen gewesen sei, hat der alte Blücher das Kunstwerk so aufstellen lassen, dass die Siegesgöttin in die Stadt hinein schaut. Seitdem haben die Preußen auch in allen Kriegen den Sieg gewonnen.

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Quelle: Berliner Sagen und Erinnerungen, gesammelt von Otto Monke 

Bild von ? (Aleph), http://commons.wikimedia.org/

 

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