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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Berliner Sprüche

Berliner Sprüche

Vom Bewerber

Tochter:"Aber, Vater, was hast du nur gegen Hans. Er wird sicher ein guter Gatte sein."

Vater:" Er is`n Schafskopf und doch nur hinter deinem Jelde her."

Tochter:" Er würde mich auch heiraten, wenn ich keinen Pfennig hätte."

Vater:" Na, denn is er noch dämlicher, als ich dachte."

 

Amüsement

Karl trifft seinen Freund Willi am Sonntagmorgen auf der Straße:

„Mensch - wie siehst`n aus? Dir ham se ja den Rockärmel abjerissen! Un der halbe Kragen hängt dir blos noch an`t Hemde! Un wo hast`n Deinen Hut jelassen? Mensch - un`n paar

Zähne baumeln Dir aus`t Maul! Wo warste denn bloß?"

„Icke - icke? - Na - ick war in`Vaein - ick hab mir amüsiert-."

 

Der richtige Berliner

Ein kleiner Junge bekommt von seiner Tante zehn Mark geschenkt. Voll Freude eilt er zu seinem Vater und zeigt ihm das Geld.

„Lass mir dafür Karussell fahren, Vater!" sagt der Junge.

Der Vater sieht ihn streng an und sagt:"Wie heißt es, mein Sohn?"

„Bitte, lieber Vater, lass mir Karussell fahren!"

Der Vater fragt ihn abermals mit strengem Blick:"Wie heißt es?"

Zögernd sagt der Junge:"Wenn ich nun „mich" saje, lässt du mir dann fahren?"

 

Waisenknabe

auf der Eisbahn mit Schnürsenkeln handelnd: „Koofen Se mir doch wat ab, mein Vater is drei Jahre vor meine Geburt jestorben."

 

Familie

„Nee, Mathilde, det jeht so nich mehr weiter. Du bist jestern sechzehn Jahre alt jeworden und hast noch janischt vadient. Da nimm da mal`n Beispiel an Laura`n, die is nu drei Jahre älter und jeht schon det vierte Mal als Amme!"

*****

Quelle:"Der Urberliner" von Hans Ostwald, Paul Franke Verlag, Berlin 1928

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