Berlin Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.berlin-lese.de
Unser Leseangebot

Matt Lamb Kirche Bergern

Klaus von der Weiden, Susanne Wellhöfer

Es klingt fast wie ein Märchen, da kommt ein großer amerikanischer Künstler in ein kleines thüringisches Dorf und gestaltet dort die bisher unbedeutende Dorfkirche mit seinen Werken aus. Und doch ist es so geschehen in Bergern unweit der Kleinstadt Bad Berka. Die kleine Broschüre erzählt von der Kirche, dem Künstler und dem Werk, und wie es zu dieser unglaublichen Begenheit kam.

Mutter Hoppe

Mutter Hoppe

Florian Russi

Futtern wie bei Großmuttern

„Variatio delectat" sagten die alten Römer und das heißt übersetzt: „Abwechslung macht Freude." So geht es auch mir, wenn ich mal wieder in Berlin bin, um Besuche zu machen oder beruflichen Angelegenheiten nachzugehen. Die Stadt hat ein breites Angebot von guten Restaurants und Kneipen. Deshalb habe ich hier kein ausgesprochenes Stammlokal, sondern lasse mich von Freunden und Bekannten immer wieder auch in neue Lokale locken. Mit einer Kollegin besuche ich gerne die Gaststätte „Mutter Hoppe" in der Rathausstraße 21 in Berlin-Mitte. Dann machen wir vorher einen kleinen Bummel durchs Nikolaiviertel, wandern auf den Spuren Heinrich Zilles und sie erzählt mir allerlei Geschichten über ihn. Unmittelbar am Rand des Viertels stoßen wir dann auf „Mutter Hoppe" und brauchen nur noch eines: einen guten Hunger.
Im Sommer auch ein Straßenrestaurant
Im Sommer auch ein Straßenrestaurant
Futtern wie bei Großmuttern kann man in diesem 1987 eröffneten Lokal. Es erwartet einen ein umfangreiches Angebot an Speisen und Getränken und da das Restaurant immer sehr gut besucht ist, kann man immer davon ausgehen, dass die Speisen frisch und aktuell sind. Wer es auf typisch „Berlinerisches" abgesehen hat, der sei unter anderem auf Berliner Pökeleisbein, Mutter Hoppes Hugenottenpfanne, Geschmorte Schweinshaxe, Schlachteplatte, Großer Latschen, Boulettenteller, Riesenkohlroulade oder die von mir sehr geschätzte Berliner Gebratene Kalbsleber hingewiesen. Auch neun wohlschmeckende Suppen sind im Angebot. Unter den zahlreichen Getränken können Nostalgiker auch die berühmte „Fassbrause" entdecken.
Zu den Speisen und Getränken passt das Ambiente des Lokals, dessen Räume im Keller des Hauses liegen. Requisiten und Accessoires wie alte Fässer, Kachelöfen, Nähmaschinen, Telefone und andere Gebrauchsartikel aus alter Zeit erhöhen das Gefühl, kulinarisch und besinnlich mal wieder in die vorglobale Zeit abtauchen zu können. Mitbringen muss man nur ein bisschen Hunger. Der ist nicht nur wie das Sprichwort sagt, der beste Koch, sondern manchmal auch ein guter Stadtführer.

 

*****

Fotos: Florian Russi

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Essen auf die Hand
von Hannelore Eckert
MEHR
Treffpunkt Berlin
von Florian Russi
MEHR
Loretta am Wannsee
von Hannelore Eckert
MEHR

Mutter Hoppe

Rathausstraße 21
10178 Berlin

Detailansicht / Route planen