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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Das Sealife-Aquarium

Das Sealife-Aquarium

Uta Plisch

Im Oktober 2010 besuchten wir anlässlich eines Berlinbesuchs Sea Life Berlin, eine faszinierende Wasserwelt mitten im Herzen Berlins, zwischen Alexanderplatz und den Hackeschen Höfen. Es liegt etwas versteckt hinter einer langweiligen Häuserfront, wo man solch ein Juwel nicht vermuten würde. Bis zu den Hackeschen Märkten fahren, Bus oder Straßenbahn, dann links halten, auf der rechten Straßenseite findet man es dann.

Man beginnt die Reise durchs Aquarium an der Spree und kommt dann zum Wannsee, wo man die typischen Bewohner des Wannsees kennenlernt, über die eine informative Tafel Auskunft gibt.

Tafel mit Erläuterungen zum Wannsee

Nachbildung des Wannsees

Hamburger Hafen: verschmutzt und nicht gerade artenreich
Hamburger Hafen: verschmutzt und nicht gerade artenreich

 

 

 

Weiter geht es zu Hafel, Elbe und zum Hamburger Hafen

Kindergarten
Kindergarten

 

 

Danach geht es weiter zur Nordsee und zur Nachbildung einer Felsenküste. Besonders für Kinder folgt nun ein Kindergarten der Meerestiere. In zwei flachen Becken kann man verschiedene Arten streicheln, z.B. winzige Seeanemonen, und zusehen, wie ungeborene Haie sich im Ei bewegen. Aufsichtspersonal wacht darüber, dass nichts totgestreichelt wird, deshalb auch die zwei Becken, die abwechselnd berührt werden können.

Seepferdchen, die Seedrachen von Sea Life
Seepferdchen, die Seedrachen von Sea Life

 

 

Nun gelangt man in den Bereich der Seedrachen. Der Name erklärt sich aus der Hinweistafel: „Wussten Sie schon? Der wissenschaftliche Name der Seepferdchen Hippocampus setzt sich aus den griechischen Wörtern „hippos" (Pferd) und „kampos" (Seeungeheuer) zusammen. Dabei kann man beim Anblick der Seepferdchen wirklich nicht an ein Seeungeheuer denken!

Rochen-Becken
Rochen-Becken

 

 

Nun geht es zum großen Rochenbecken. Rochen sind faszinierende Fische, elegant gleiten sie dahin, lassen sich nur schwer fotografieren. Meist liegen sie auf dem Beckenboden, und man muss schon gut hinsehen, um sie zu entdecken, so gut tarnen sie sich. Mit dabei im Becken die Flundern, eingebuddelt im Sand, nur ein Auge linst heraus. Ich würde ja so gern einen Rochen streicheln, aber das ist leider verboten.

Ein Rochen flog vorbei ...

Alles über Rochen kann man dann hier erfahren

Ein Teil des Rundgangs führt durch eine Unterwasserwelt. Leider ist es dort sehr dunkel, und mit Blitzlicht kann man nicht arbeiten, da die Wasserbewohner ihre Augen nicht schließen können. Überall ist Wasser, über den Köpfen, rundum, und überall glänzt es silbern von Fischleibern.

Unterwasser-Impressionen

Eingang zum Unterwasserbereich

Unterwasser-Ansichten

Der Feuerfisch, durch das Licht in der Unterwasser-Welt  etwas blau geraten, einer der gifitigsten Meeresfische.

Weiter geht es zu überaus merkwürdigen Fischen. Es sind die sagenhaften Fetzenfische, wo man nicht so genau weiß, wo der Fisch aufhört und die Algen anfangen.

Der Fetzenfisch

Fetzenfisch aus einer anderen Perspektive

Dann gibt es noch ein Spiegellabyrinth und einen Souvenirladen. Natürlich gibt es noch sehr viel mehr Fische zu bestaunen, die ich unmöglich hier alle vorstellen kann. Viele Infos gibt es auf der Homepage von Sealife. Die Betreiber haben sich große Mühe gegeben, den Besuchern interessante Informationen über die Tiere auf Tafeln zu präsentieren, z.B. über die Kraken: „Ein Krake besitzt 3 Herzen, 8 Arme und blaues Blut." Womit sie ja wohl zum Adel gehören.

Infos über den Octopus

und über den Papageifisch

Kommt man aus dem Souvenirladen, landet man in einer riesigen Halle, in deren Mitte eine große durchsichtige Röhre bis zur Decke führt, der Aquadom. Im Inneren der Röhre ist ein Hohlraum, darin befindet sich ein Fahrstuhl. Und rings um den Fahrstuhl herum schwimmen lauter bunte Fische, man hat den Eindruck, man befindet sich direkt unter ihnen. Ein Hotel nimmt einen Teil der Halle ein, wenn die Gäste aus dem Fenster schauen, haben sie direkt den Aquadom vor Augen und können die Fische beobachten.

Röhre des Aquadoms

Der Aquadom, vom Inneren des Fahrstuhls aus gesehen

 

 

 

Der Blick vom Aquadom auf das Hotel

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Fotos: Uta Plisch

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Spandauer Str. 3
10178 Berlin

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