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Matt Lamb Kirche Bergern

Klaus von der Weiden, Susanne Wellhöfer

Es klingt fast wie ein Märchen, da kommt ein großer amerikanischer Künstler in ein kleines thüringisches Dorf und gestaltet dort die bisher unbedeutende Dorfkirche mit seinen Werken aus. Und doch ist es so geschehen in Bergern unweit der Kleinstadt Bad Berka. Die kleine Broschüre erzählt von der Kirche, dem Künstler und dem Werk, und wie es zu dieser unglaublichen Begenheit kam.

Radtour für Sportmuffel

Radtour für Sportmuffel

Jean Gies

Rollenlassen von Berlin-Steglitz bis Teltow Stadt

Als Radtour für alle, die schweißtreibender Körperertüchtigung wenig abgewinnen können, empfiehlt sich eine Fahrt entlang des Teltowkanals, etwa vom Steglitzer Stadtpark startend bis Teltow Stadt. Auf dieser Strecke geht es nahezu ausschließlich gepflegt bergab, das Rädchen surrt mit gegen Null tendierender Pedalkraft fidel und mühelos vorbei am Bäkepark, an der sehenswert brachial-scheußlichen Architektur des Benjamin Franklin Klinikums der Charité, dem Lichterfelder Schlosspark, der zu einem kleinen Abstecher einlädt, dem Vattenfall-Heizkraftwerk mit seinen markanten Schloten. Kurz dahinter wechseln wir über die Wismarer Straße auf die linke Uferseite.

Ab dort wird es zunehmend naturbelassener und nahe Teltow nahezu urwaldartig mit Teichen und Tümpeln, wildem Wuchern, Ranken, Glucksen, Zwitschern beidseitig des Wegs. Besonders stimmungsvoll ist diese Strecke zum Sonnenaufgang - überm Kanal steigt rosa-blau illuminierter Nebel auf, Igel trollen sich erstaunlich behende in die Büsche, verblüfft über so frühe Passanten, Enten quackeln verschlafen, die Wiesen vor Teltow duften in der Morgenkühle, die wilde Möhre entfaltet gerade erst ihr Schirmchen, viele Wildblumen blühen in der Morgensonne auf und locken Bienen zum ersten Frühstück.

In Teltow Stadt wird der S-Bahnhof angesteuert und können noch einige Pretiosen moderner Städteverbauung bewundert werden, ehe die S-Bahn den natur- und fahrtwinderquickten, so gar nicht ermatteten Gefälle-Radler wieder bequem retour nach Berlin speditiert.


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Fotos: Jean Gies