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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Der Pandagrten im Berliner Zoo

Der Pandagrten im Berliner Zoo

Hannelore Eckert

Seit dem 24. Juni 2017 kann man in Berlin wieder Pandabären bewundern – das Pandamädchen Meng Meng („Träumchen“) und ihren Partner Jiao Qing („Fröhliche Schönheit“). Berlin gehört damit wieder zu den Städten, die mit China durch Pandadiplomatie verbunden sind. Drei Jahre Verhandlungen hat es gebraucht bis China die Zusage gegeben hat. Und unzählige Verhandlungen darüber, wie die Tiere untergebracht und gehalten werden sollen. Die Pandas sind Leihgaben und bleiben chinesisches Staatseigentum.

Bei ihrer Ankunft am Flughafen Schönefeld wurden sie wie Stars empfangen – mit Kamerateams aus aller Welt, Fahnen und Politikern. Kein Wunder, denn der Große Panda ist äußerst selten. Es gibt weltweit nur noch etwa 2000 Exemplare. Und außerdem ist er natürlich „einfach süß“ – flauschiges Fell, große Augen.

Die Haltung der Tiere ist nicht einfach. Sie fressen fast ausschließlich Bambus. Und von der 150 Bambussorten bevorzugen sie nur acht. Der Zoo bekommt jede Woche eine halbe Tonne Bambus aus den Niederlanden geliefert, der dann in Kühlhäusern gelagert wird, denn Meng Meng und Jiao Qing mögen ihn nur frisch und knackig. Cirka 30 kg verspeisen sie pro Tag, was bedeutet, dass sie außer fressen und schlafen kaum etwas tun. Sie sind bewegungsfaul und Sexmuffel. Die Weibchen sind nur drei Tage im Jahr fruchtbar. Der Zoo hofft natürlich auf Nachwuchs, aber noch ist Meng Meng in der Pubertät und ob sie später ihren Partner attraktiv findet, steht noch in den Sternen.

Fest steht – der Pandagarten ist ein Publikumsmagnet. Die Zahl der Zoo-Besucher hat sich seit Juni verdoppelt. Und in den Shops des Zoos brummt das Geschäft mit Plüschpandas, Panda- Tassen, Panda-T-Shirts. Überzeugen Sie sich selbst.

Und wenn Sie sehen, dass Meng Meng rückwärts läuft (was sie bereits auch in China getan hat), dann soll es u.a. an der Pubertät liegen oder daran, dass ihre Lieblingsbambussorte gerade „aus““ ist.

Berliner Zoo am Hardenbergplatz, S- und U-Bahnhof Zoo und zahlreiche Buslinien

Der Pandagarten im Berliner Zoo

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Fotos: Hannelore Eckert

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