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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Der jüdische Friedhof - Schönhauser Allee

Der jüdische Friedhof - Schönhauser Allee

Hannelore Eckert

Wer nichts von der Existenz dieses Friedhofs weiß, könnte ihn glatt übersehen. Nur ein unscheinbares Tor neben einer Mauer gewährt Eintritt zu diesem interessanten Ort.

Der jüdische Friedhof an der Schönhauser Allee wurde nach den Plänen von Stadtbaurat F. W. Langerhans angelegt und 1827 eingeweiht. Bis 1880 wurden alle in Berlin verstorbenen Juden hier beigesetzt. Wegen der stark wachsenden Einwohnerzahl Berlins war der Platz auf dem Gelände bald nicht mehr ausreichend, so dass ein weiterer jüdischer Friedhof in Weissensee angelegt wurde.

An den Gräbern sind die politischen und kulturellen Veränderungen innerhalb der jüdischen Gemeinde erkennbar. Erstmals wurden hier an der Schönhauser Allee Feuerbestattungen erlaubt und auf den Grabsteinen gab es nicht mehr nur hebräische, sondern auch deutsche Inschriften. Von der Größe der Grabstellen und dem verwendeten Material (u.a. Granit und Marmor) kann man auf den Wohlstand bzw. die gesellschaftliche Stellung der Bestatteten schließen.

Durch die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg und durch Vandalismus waren Teile des Friedhofs stark beschädigt. Nach 1990 begannen Restaurierungsarbeiten und es wurde ein Lapidarium erbaut, in dem Grabsteine aus dem 19. Und 20. Jahrhundert zu sehen sind und über jüdische Friedhofskultur informiert wird.

Ort: Schönhauser Allee 22

 

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Fotos: Hannelore Eckert

Der jüdische Friedhof Schönhauser Allee

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