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Das verlassene Krankenhaus bei Tschernobyl

Nic

Heft, 28 Seiten, 2020 - ab 23 Nov. erhältlich

Die Stadt Prypjat liegt nur 3 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Im hiesigen Krankenhaus wurden unmittelbar nach der Explosion des Atomreaktors die ersten stark verstrahlten Opfer behandelt. Viele von Ihnen sind an der massiven Strahlenbelastung gestorben.

Am 27. April 1986, einen Tag nach der Nuklearkatastrophe, wurde die Prypjat evakuiert. Seither ist die Stadt, wie auch das hier gezeigte Krankenhaus verwaist. 30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Nic führt uns auf einem Rundgang durch verlassene Gänge vorbei an verfallenen OP-Sälen und Behandlungszimmern.

Für alle Fans von Lost Places.

Ab 4 Heften versenden wir versandkostenfrei.

Grasendes Fohlen

Grasendes Fohlen

Jean Gies

Bronzeskulptur auf dem Renée-Sintenis-Platz in Berlin-Friedenau

Wohl selten wird einer Skulptur im öffentlichen Berliner Raum so viel Zuneigung zuteil wie dem " Grasenden Fohlen" der Bildhauerin Renée Sintenis. Die naturalistische Darstellung und grazil unbeholfene, staksbeinige Haltung des etwas unterlebensgroßen Tieres rühren das Gemüt. Oft liegen ein Büschel Gras, ein Zweig oder eine Möhre vor dem hungrigen Mäulchen. Kinder füttern das Fohlen im Spiel, haben Mähnenkamm und Ohren längst blankgestreichelt und erklimmen gern seinen Rücken. Einmal wurde das Grasende Fohlen Teil einer Guerilla Knitting-Kunstaktion und trug über Nacht plötzlich buntgeringelte Strickgamaschen an den Fesseln.
Die für ihre Tierplastiken, Aktfiguren, Portraits und Sportstatuetten vielfach mit internationalen Auszeichnungen bedachte Bildhauerin Renée Sintenis (1888-1965), die Freundschaften mit Georg Kolbe, Rainer Maria Rilke und Joachim Ringelnatz pflegte, lebte und arbeitete seit 1905 in Berlin, die letzten 20 Jahre ihres Lebens in der Innsbrucker Straße im Stadtteil Schöneberg. Das „Grasende Fohlen" schuf sie 1929. Der Renée-Sintenis-Platz (vormals Wilmerdorfer Platz) in Friedenau, dessen Zentrum das Grasende Fohlen ziert, erinnert seit 1967 an die Künstlerin.

 

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Fotos: Jean Gies

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