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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Alter Garnisonfriedhof

Alter Garnisonfriedhof

Hannelore Eckert

Dieser Friedhof gehört zu den ältesten noch erhaltenen Begräbnisstätten Berlins.

Er entstand in den Jahren 1702-1704 zwischen dem Schönhauser und dem Rosenthaler Tor. Der östliche Teil war den Soldaten vorbehalten, auf dem westlichen wurden hauptsächlich Offiziere bestattet.

Im Jahre 1867 wurde dieser innerstädtische Friedhof geschlossen und zu einem Park umgewandelt. Der Offiziersfriedhof an der Kleinen Rosenthaler Straße blieb erhalten, bis 1945 wurden hier Bestattungen durchgeführt.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden hier auch Kriegsopfer beigesetzt. Man schätzt, dass es etwa 350 waren. Im April 1951 erfolgte die Schließung des Friedhofes. Er sollte vollständig aufgelöst werden. Wegen der vielen historisch wertvollen Grabdenkmale setzte das Institut für Denkmalpflege und der Kulturbund der DDR durch, dass der Friedhof zur Parkanlage umgewandelt wurde. Von den ursprünglich 489 Grabmälern blieben aber nur 180 erhalten. Es sind die Gräber bekannter Persönlichkeiten der preußischen Militärgeschichte. Viele gusseiserne Kreuze aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zeugen von der Berliner Eisengusskunst. Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Garnisonkirche wurde abgerissen und nicht wieder aufgebaut.

Alter Garnisonfriedhof

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Fotos: Hannelore Eckert

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